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Noch Fragen?

Wie umschreibt Ihr Eure Arbeitslosenzeit im Lebenslauf geschickt?

Frage Nummer 25927
Antworten (11)
man war nicht arbeitslos, sondern auf Arbeitssuche oder in einer Qualifizierungsmaßnahme...
Aber im Grunde sind die Zeiten, in denen das ein echter Makel war, doch mittlerweile vorbei. Es kann jeden treffen, auch unverschuldet. Man gehe offen und unverkrampft damit um (ohne dem vorherigen Arbeitgeber die schuld zu geben - die Umstände waren halt unglücklich). Dann ist das bald kein Thema mehr
Erstmal indem ich mich nicht als arbeitslos sondern als arbeitssuchend beschreibe. Zweitens indem ich jene Tätigkeiten in dieser Zeit betone, die auf meinen nächsten Job abzielen. Etwa: Fortbildung im Bereich Buchführung zur Aufnahme der angestrebten Tätigkeit als XYZ.
Wer unverschuldet arbeitslos geworden ist, kann das im Lebenslauf so angeben, das ist heutzutage keine Schande mehr. Das käme irgendwann sowieso heraus, vertuschen wäre da eher kontraproduktiv, weil man mangelndes Selbstbewusstsein unterstellen könnte. Bei selbst verschuldeter Arbeislosigkeit lässt sich das auch nicht im Lebenslauf verbergen (Habe mich selbstständig gemacht, lief aber nicht. So etwas fliegt schnell auf.), aber man sollte sich eine gute Story zurechtlegen. Mit etwas Phantasie ist man mancher Dumpfbacke überlegen, und Frechhheit siegt des öfteren auch. Im Endeffekt muss man den Berwerbungsempfänger nur davon überzeugen, dass man der Richtige für den Job ist.
Im Prinzip gibt es nur zwei Möglichkeiten, wie die Zeitabschnitte zwischen Berufsausübungen im Lebenslauf gehandhabt werden können. Entweder man lässt sie aus, und muss sich dann eventuell während des Vorstellungsgespräches dem Verweis auf die Lücken stellen, oder man umschreibt die Arbeitslosigkeit. Sie sollte nämlich nicht mit Inaktivität assoziiert werden. Ideal sind Begriffe wie berufliche Neuorientierung oder Phase der Ausbildung, Bewerbung, etc. Ach ja, die dritte Möglichkeit wäre ein ausgeklügeltes Lügenkonstrukt zu errichten, mit gefälschten Praktika oder Weiterbildungen. Dies ist allerdings nicht zu empfehlen.
eigentlich gar nicht: es ist heutzutage keine schande, arbeitslos zu gewesen zu sein, selbst wenn es für einen längeren zeitraum ist. wichtig ist, dass du in deiner bewerbung deine motivation darlegst, in diesem unternehmen arbeiten zu wollen - und natürlich deine qualifikationen für den job.
soweit ist alles richtig. aber das Wort "arbeitslos" hat einfach einen negativen Beiklang, egal, wie unverschuldet die Arbeitslosigkeit ist. Wer "arbeitssuchend" oder "Aktive Arbeitssuche" schreibt, signalisiert damit gleichzeitig auch Eigeninitiative und Motivation.
Erst mal nachdenken:
Sitzt denn nicht auf der anderen Seite ein meist erfahrener Personaler, der aus euren tollen Umschreibungen wie "aktiv arbeitssuchend" und ähnlichem Blödsinn exakt das herausliest, was dahinter steckt: Arbeitslos.
Ob verschuldet oder unverschuldet - das ersieht man aus anderen Dingen.
Aber: Lügen und versuchte Täuschungsmanöver gehen gar nicht.

Immerhin weiss man dann aber wohl, warum die Arbeitslosigkjeit andauert und noch andauern wird.
oder du sagst du warst eine Zeit lang unterwegs und hast neue Erfahrungen gesammelt (im Ausland zb), das kommt immer gut. Wenn du zb gut englisch sprichst, sag einfach du warst paar Monate in Australien um deine Sprachqualitäten zu verbessern. Weiß doch keiner, dass du in Wahrheit daheim warst ;)
So langsam wird mir klar, warum so viele keine Arbeit haben uns sich so schwertun, eine zu finden..

Lügen und Verschleierungstaktiken schon bei der Bewerbung - und dann noch "glauben", so etwas wäre nicht überprüfbar.

Geht's noch etwas einfältiger?
Herr, schmeiß Hirn 'ra.....
Im tabellarischen Lebenslauf wirst du sie kaum "umschreiben" können. Aber weise auf Fortbildungen oder andere wichtige Maßnahmen in der Zeit hin. Ich sage zur Zeit nach dem Studium zum Beispiel, dass ich Zeit brauchte, mich zu orientieren. Das wirkt dann ganz gut.
Ich habe bisher in meinem Lebenslauf entweder immer "arbeitssuchend" oder "auf Arbeitssuche" geschrieben. Ich finde das trifft die Situation genau und klingt nicht so abwertend wie "arbeitslos". Habe ich in dieser Zeit an einer Maßnahme teilgenommen, dann habe ich immer "Fortbildungsmaßnahme" in meinen Lebenslauf geschrieben.