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Antworten (9)
Das sind Modellrechnungen oder schlicht Unfug: Es ist nicht einmal bei einem einzelnen konkreten Menschen möglich festzustellen, dass er an "Luftverschmutzung" gestorben ist.
Man wird wahrscheinlich davon ausgehen, dass früher die Luft stärker "verschmutzt" war, und damalige Todeszahlen mit denen aus heutiger Zeit vergleichen.
Und dann wird aus einer Korrelation wieder eine Kausalität gemacht.
Die Luftverschmutzung scheint den Forschern nach ja früher geringer gewesen zu sein.
Die früher besser Luft, liegt natürlich hauptsächlich daran, dass der heutige Bürger, nachdem er gefilterten und gereinigten Autoabgasen ausgesetzt war, sich nicht mehr wie früher in feuergeheizten, schlecht gelüfteten und somit rauchigen Kammern erholen kann.

Auch der Kerzenrauch und -russ, der die Lunge früher reinigen konnte, als es noch keinen Strom gab, kann den heutigen Bürger nicht mehr vor dem Tod durch Schadstoffe schützen.

Ja, selbst wenn man nicht so weit in die Vergangenheit geht, sondern nur ins Ruhrgebiet zur Zeit der großen Stahlwerke, sieht man in der Vergangenheit die guten Luftverhältnisse, an der sich die Lunge für das Leben stählen konnte.

Nette Menschen behaupten, die Zahlen würden gewürfelt, böswillige behaupten, die Zahlen werden absichtlich soweit hochgedreht, dass der "Forscher" damit die optimale mediale Aufmerksamkeit erregen kann.

Dazu kommt, dass es extrem theoretische Zahlen sind.
Bei der aktuellen Belastung der Luft würden 7 Millionen an den Folgen des Atmens sterben, wenn nicht 1 Millionen vorher einen Herzinfarkt und 1 Millionen einen Hirnschlag hätten, sowie 4,8 an Altersschwäche stürben.
Skorti,
einer deiner wenigen fundierten Beiträge! Applaus!
Nur hast du vergessen, die 70 Millionen Menschen zu erwähnen, die jährlich am Tabakrauch sterben, und die 3 Millionen, die bei der Besteigung des Mount Everests ums Leben kommen, und die 30 Millionen Männer, die bei ihrem letzten Orgasmus im Bordell ihr Leben fröhlich aushauchen. 💋
In Deutschland hat sich seit 1990 die "Luftverschmutzung" mit Staub, NO, SO2, NH3 und CO drastisch verringert, mit Feinstaub aber nur leicht verringert.
Ich wette im Vergleich zu 1909 sind heutzutage alle Werte besser, auch der Feinstaub.
Damals sind dann wahrscheinlich jeden Tag Hunderte in Deutschland allein durchs Atmen gestorben.
An Luftverschmutzung stirbt überhaupt niemand.
Aber an Krankheiten, deren Ursache man in der Luftverschmutzung vermutet. Da werden diese Krankheiten halt unterschiedlich gewertet worden sein für diese unterschiedlichen Zahlen.
Früher saßen die Leute im Rauch in den Küchen mit dem offenen Feuer. Die wurden aber eh selten 40, weil sie vorher meist an Infektionen starben. Lange bevor sich z.b. ein Krebs bemerkbar machen konnte.
Ihr seid voll gemein und könnt von Glück sagen, wenn diese Wissenschaftlerin, die im Fernsehen immer haargenau die Anzahl der Todesfälle durch Stickoxyde bestimmen kann (ihr wisst schon, die mit diesem irrsinnig grossen Riechkolben und dem traurigen Blick) von diesem Thread nichts liest.
Dann wäre hier aber was los und ihr könntet euch warm anziehen.
Schämen solltet ihr euch die Erkenntnisse der Wissenschaft und der Experten durch den Schmutz zu ziehen!
Durch den Luftschmutz?
Und wech!
Wer noch atmet, ist nicht tot. Das ist eine Tatsache. Und dabei ist es egal, wie schmutzig die Luft ist.