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Noch Fragen?

Wie vollzieht sich die Bildung der Keimzelle? Mir ist nicht ganz klar was gegeben sein muss?

Frage Nummer 32368
Antworten (3)
Der Bildung der Keimzelle liegt die Halbierung eines homologen Chromosmensatzes (Meiose I) zu Grunde. Der halbierte Chromosmensatz verbindert sich mit dem Spermium, woraus wiederum ein neuer Chromosmensatz entsteht. In der zweiten Phase, der Meiose II spalten sich die Chromatiden, so dass sich die Zelle teilt und die Chromatiden wieder gedoppelt.
Keimzellen sind notwendig für die Fortpflanzung.
Der Bildung der Keimzellen (Gameten) geht der Prozess der Meiose voraus, welche eine Zellkernteilung zu Reduktion der Chromosomenanzahl in zwei Phasen darstellt. Würde diese Teilung und Reduktion nicht erfolgen, würde sich die Chromosomenzahl (bestehend aus DNA-Erbgut) mit fortschreitender Fortpflanzung verdoppeln. Keimzellen beider Elternteile werden durch den Vorgang der Meiose rekombiniert und vereinigt um eine bessere Anpassungsfähigkeit bei den Nachkommen zu gewähren.
Siehe eine visuelle Darstellung der Meiose auf youtube:
http://youtu.be/Dz7hqAWaXA8
Die Bildung von zwei verschiedenen Keimzelltypen ( = Gameten ) ist die Voraussetzung der geschlechtlichen Fortpflanzung des Menschen.
Erstaunlicherweise werden die noch undifferenzierten Urkeimzellen nicht in den Gonaden gebildet, sondern sie entstehen etwa in der dritten Embryonalwoche in der Wand des Dottersackes. Nach einer kurzen Vermehrungsphase ( durch Mitosen) wandern sie in die Gonadenanlagen und entwickeln sich beim männlichen Embryo zu Spermatogonien (=Ursamenzellen) bzw.beim weiblichen Embryo zu Oogonien ( = Ureizellen).