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Noch Fragen?

Wie wird man Modedesigner? Was haben denn die Meisterdesigner so studiert? Und warum gibt es da mehr Männer als Frauen?

Frage Nummer 32081
Antworten (6)
Ich glaube nicht, dass man Modedesigner "wird".
Man ist einer oder eben nicht. Und wenn man einer ist, dann macht man das oder eben nicht. Und wenn man es macht, dann hat man damit Erfolg oder nicht.
Ein Studium ist kein "Muss", Kunst oder Design können aber wohl helfen.
Und ob es mehr Männer als Frauen gibt, wer weiß das schon. Bei den berühmten ist das wohl wahr. Ich glaube, dass man für diese Top-Positionen ganz kompromisslos sein Ding durchziehen muss, und da sind Frauen oft einfach zu konsensbezogen, zu wenig egoistisch. Zu allen Zeiten und in allen Künsten oder sogar generell in allen richtungsweisenden Berufen sind in der Spitze mehr Männer als Frauen vertreten. Dass das nicht nur an den Fähigkeiten liegen kann, liegt auf der Hand.
es gibt durchaus Modedesign-Schulen (eine Freundin war auf einer in Bremen), evtl. gibt es dafür auch Studienfächer. Ich glaube nicht, dass es da mehr Männer als Frauen gibt, eher umgekehrt. Genau wie bei Köchen und Musikern (Klassische mein ich - z. B. Flötisten). Die Bekannten (um nicht zu sagen erfolgreichen) sind eher Männer, wie es scheint, genau wie bei Köchen und besagten Musikern. Warum das so ist? Vielleicht, weil Frauen sowas häufiger nur als Hobby oder im Kleinen betreiben (oder für Familie zurückstecken), und die Männer der Ehrgeiz packt es beruflich in diesem Bereich weit zu bringen. Ich könnte mir vorstellen, dass die ganzen anderen Modedesign-Absolventen dann für die größeren Labels arbeiten, die herausstehenden sind dann aber wieder die besonders ehrgeizigen und exzentrischen...
Nur mal so zur Info: Man kann Modedesign tatsächlich studieren, z.B. an der FH Trier
Die Karriere startet zunächst mit einer gründlichen 3-jährigen Ausbildung an einem Berufskolleg für Mode und Design. Ein solches befindet sich beispielsweise in Mannheim. Nach dem erfolgreichen Abschluss ist man dann staatlich gepräfter Modedesigner. Wer in dieser Schule studieren möchte, muss jedoch zunächst eine harte Aufnahmeprüfung bestehen. Nach dem Abschluss wird sehr viel Berufserfahrung benötigt, bis man sich in der Branche "einen Namen gemacht" hat und sich selbständig machen kann. Bei der Geschlechterverteilung ist es wie bei allen anderen Berufen auch: Ein Ausstieg aus dem Berufsleben, zwecks Familiengründung und Mutterschutz, ist meist "tödlich"; ein Acht-Stundentag reicht meist auch nicht aus.
Der Studiengang heisst direkt Modedesign und wird an diversen staatlichen Universitäten aber auch Privatschulen gelehrt. Manchmal sind die Absolventen einer privaten Einrichtung erfolgreicher und kreativer als die einer staatlichen Universität. Dass in letzter Zeit mehr Männer in der Modebranche erfolgreich gewesen zu scheinen, ist eher ein Trugschluß, der durch die Medien provoziert worden ist. Auf den Modeschulen gibt es weitaus mehr weibliche Studentinnen als männliche Studenten.
Es gibt direkt die Studienrichtung Modedesign, die entweder an privaten Hochschulen oder staatlichen Universitäten angeboten wird. Oftmals haben angehende Designer vor dem Studium eine Schneiderlehre absolviert. Männer und Frauen halten sich in dieser Branche von der Anzahl her ziemlich die Waage. In den letzten Jahren sind allerdings mehr männliche Designer auf Grund ihrer Kreativität populär geworden.