User Image User
User Image User

Noch Fragen?

Wie wirkt sich die körperliche Abhängigkeit aus, wenn man mit dem Rauchen aufhören will?

Frage Nummer 39599
Antworten (5)
Aus eigener Erfahrung: Gar nicht.
Alles reine Kopfsache ...
naja, ein bischen mehr als Kopfsache ist es schon...
Ich wurde etwas fahrig und nervös, reizbar und schlecht gelaunt.
Das gibt sich aber schon nach wenigen Tagen. Die körperliche Abhängigkeit ist KEIN Hindernis. Von diesem Märchen leben die Hersteller von Nikotinpflastern und -kaugummis.
Der Rest ist -wie schon oben gesagt- Kopfsache.
Die Entzugserscheinungen bei einer Rauchentwöhnung können von Mensch zu Mensch sehr unterschiedlich auftreten. Viele Menschen werden nervös, benötigen ein Ersatzmittel wie Süßigkeiten oder vermehrtes Essen. Dadurch steigt bei vielen während und nach der Entwöhnung das Gewicht. Andere werden wiederrum aggresiv und schlecht gelaunt und sind nicht wirklich angenehme Zeitgenossen für ihre Mitmenschen.
Also als ich vor 12 Jahre mit dem Rauchen aufgehört habe,hat sich ein Körperliches Zittern eingestellt. Allerdings konnte ich das gut kaschieren wenn ich mich abgelenkt habe.
Das geistige war viel schlimmer,dann hat man ständig was in den Fingern gesucht woran man auch zog.
Ich habe mir dann einen Stiel von einem Lolli in den Mund gesteckt und mir ging es mit dieser "optischen und seelischen" täuschung schon einmal besser.
Es ist eher so, dass man psychische Abhängigkeit als körperliche Symptome verspürt. Manche Menschen denken auf einmal, sie würden nicht ausreichend Luft bekommen. In gewisser Weise ist das sogar richtig, denn das Nikotin weitet vorübergehend die Blutgefässe. Nach einer gewissen Zeit sind diese Symptome allerdings vergessen. Einfach ist es allerdings nicht, sich das Rauchen abzugewöhnen.