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Noch Fragen?

Wie wirkt sich ein Mangel an Eisen im Blut körperlich aus? Und stimmt es, dass Frauen öfter darunter leiden? Was tut man am besten dagegen?

Frage Nummer 19294
Antworten (8)
Was viele Frauen nicht wissen: Regelbeschwerden werden durch Eisenmangel verstärkt! Ich habe viele Jahre darunter gelitten, bis mich (ENDLICH!) ein Arzt drauf hinwies. Was mir geholfen hat (unglaublich aber wahr!) den Kaffee nach dem Mittagessen eine halbe Stunde später zu trinken (Kaffee verhindert die Resorption (?) des Eisens im Darm) und öfters mal ein Steak mit Salat zu essen (ohne Kaffe/Tee direkt danach). So bin ich sogar in der Schwangerschaft um Eisenpräparate (schmecken furchtbar, machen Magenschmerzen und harten Stuhl) herumgekommen! (Interessant in diesem Zshg ist auch, dass die Frauen in Italien und Spanien viel öfter an Regelschmerzen leiden (der berühmte Café nach dem Essen!!), sagte man mir.
Eisen wird halt durch die Nahrung aufgenommen. Nägel essen bringt da nix, aber es gibt schon Lebensmittel die mehr Eisen enthalten als das ganze Diätzeuchs das Frauen immer essen.
Außerdem! NICHT RAUCHEN!
Starker Mangel zeigt sich als grosse körperliche Müdigkeit udn schwäche, Schwitzen bei der kleinsten Anstrengung, sehr blasse Haut, Schwindelgefühl...
Das Wichtigste ist, erstmal bei einem Internisten Blut untersuchen lassen, ob WIRKLICH ein Mangel vorliegt! Dann wird Dir der Arzt vermutlich erstmal Eisen spritzen, wenn der Pegel sehr niedrig ist, ansonsten kann mana uch hochdosierte Eisentabletten vom Arzt erhalten (letzteres hab ich gewählt, da ich Angst vor Spritzen hab, allerdings dauert es mit Tabletten EWIG bis die Eisenvorräte im Körper wieder aufgestockt sind...)
Fortsetzung:

Ursachen für Eisenmangel sind vor allem:
- Dauer.Schmierblutungen vor den Wechseljahren
- Kaffee tagsüber toujours im Magen haben (Kaffee und schwarzer Tee hemmen die Eisenaufnahme fast KOMPLETT wenn gleichzeit mit eisenhaltigem Essen im Magen vorhanden!
- Magengeschwüre oder andere Erkrankungen mit - unbemerkbaren(!) - inneren Blutungen
- unausgewogene Ernährung über lange Zeit hinweg.
NICHT schuld am Eisenmangel ist übrigens vegetarische Ernährung! Das wurde nämlich früher oft behauptet, stimmt aber nicht nach Studien.
Ein Eisenmangel führt in den meisten Fällen zu erheblicher Müdigkeit, Antriebsschwäche und körperlicher Blässe. Viele Frauen leiden darunter aufgrund des Blutverlustes während der Periode. Zuerst sollte abgeklärt werden, warum der Mangel vorliegt, dann kann man mit Eisenpräparaten und der Ernährung das Defizit ausgleichen.
Frauen leiden öfter darunter, besonders während der Schwangerschaft. Ein Mangel an Eisen macht sich durch unspezifische Symptome wie Müdigkeit, Antriebslosigkeit, Haarausfall und Konzentrationsschwäche bemerkbar. Gegen den Eisenmangel gibt es Präparate, die hlefen. Allerdings ist deren Begleiterscheinung meist Verstopfung. Spinat und tierisches Fleisch liefern Eisen.
Das führt vor allem zu Müdigkeit, Antriebslosikeit und bei einigen Betroffenen auch zu verstärktem Haarausfall. Mit einer abwechslungsreichen Ernährung nimmt man genug Eisen auf, denn es ist in vielen Gemüsen, Hülsenfrüchten und Fleischarten enthalten. Man braucht allerdings Vitamin C zur Absorption, also Vitamin C-Killer wie Kaffee, Tee und Zigaretten weitestgehend meiden!
Da ein Eisenmangel aber auch auf Magen- oder Darmgeschwüre hinweisen kann (Blutungen, die im Körper versickern), sollte auch dieses nicht ungeprüft bleiben...