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Noch Fragen?

Wieso debattiert die Nato stundenlang über die Krimkrise, wie vorzugehen sei.

Was hat die Nato denn in dieser Region zu suchen?
Frage Nummer 90219
Antworten (20)
Offenbar weckt der Wunsch der ukrainischen Bevölkerung nach Demokratie und Öffnung zum Westen gleichzeitig auch "Begehrlichkeiten" bei der Nato, das Putin dies anders sieht ist verständlich.Ich möchte nicht wissen was passieren würde, wenn russische Einwanderer auf die Idee kämen, Hawai zu besetzen und zur russischen Enklave, incl. Raketenstützpunkt, zu machen.
Noch nicht mal die Einheimischen, die Krimbewohner, befürchten kriegerische Auseinandersetzungen. Nur unsere EU, die USA und die abhängige Nato.
Welche "Begehrlichkeiten" bezüglich der Ukraine sollten denn bei einem derartigen Sanierungsfall bei der Nato geweckt werden? Als Pufferzone zwischen West und Ost ist sie beiden Seiten lieber, und so wird es z. Zt. politisch gehandhabt. Man darf auch mal nachdenken und sich informieren, bevor man unreflektierten ideologischen Unsinn schreibt.
@Dorfdepp: Pufferzone, so wird es z.Zt. gehandhabt???? sag mal bitte wo du lebst.Hier treffen elementare Interessen aneinander, da ist nix mit Puffer, da ist Reibung
@dorfdepp, hat die EU oder gar die Nato gehandelt, als die Amis im Irak völkerrechtswidrig eingefallen sind? Sei nicht so naiv!
@ Musca
Für einen Lehrgang in politischer Bildung reicht der hier zur Verfügung gestellte Raum nicht aus.
@ Bester
Es waren nicht nur die USA, es gab eine Koalition der Willigen. Es war völkerrechtswidrig, aber viele Länder waren dabei. Das wird gerne vergessen, wenn es gegen die USA geht.
Eigentlich habe ich kein Interesse, das mit jemandem zu diskutieren, der in anderen Posts klar gemacht hat, was er von der Nato, den Amis und Obama hält.
Nur so viel: Die Nato ist das mächtigste Militärbündnis der Erde, und es ist ihr gutes Recht (und meiner unbedeutenden Meinung nach auch deren Pflicht), an der Schwelle zu einem möglichen (Welt-) Krieg alle Optionen zu besprechen. Und dieses Bündnis wird das einzige sein - im Worst Case -, welches der Garant dafür ist, dass du deinen Wohnstandshintern noch in gewohnter Umgebung bewegen kannst, ohne russisch lernen zu müssen. Da geht es nicht um - deine Worte - Kriegstreiberei und um Vasallen irgend eines Staates.
Die Nato und die Amis, lieber bh, werfen Russland das vor, was sie in der Vergangenheit zigfach selbst praktiziert haben. Verlogener und scheinheiliger geht's nimmer.
"an der Schwelle zu einem Weltkrieg"??????
Hast Du's nicht 'ne Nummer kleiner?
Die Amis sind Kriegstreiber allererster Kajüte. Sie scheren sich einen Dreck um Völkerrecht, wenn es ihren Interessen zuwiderläuft. Sie kennen sowohl zu Hause als auch auswärts nur Gewalt als Lösung (und damit meine ich nicht nur militärische).
Weder Amerika noch die NATO haben in der Ukraine das geringste verloren. Das ist, wenn, eine Sache des Weltsicherheitsrates.
Damit wir uns nicht missverstehen: vor die Wahl gestellt, mich russischer oder amerikanischer Hegemonie zu unterwerfen, ziehe ich die amerikanische vor. Aber wir sollten uns alle darüber im klaren sein, dass diese Wahl lange in der Vergangenheit liegt und wir längst abhängige Vasallen sind.
Sag mal Bester, kommst du vielleicht aus Russland? Schon auffällig, wie du mit dem Despoten Putin sympathisierst. Putin, Kim Jong Ill und Sadam Hussein sind / waren vom selben Schlag.
@ing: Ich sage doch nur, dass sich das mächtigste Militärbündnis der Erde mit allen Optionen beschäftigen muss. Auch du machst den Fehler, die Nato = Amerikaner zu betrachten. Und das ist falsch.
@ing Was den alten George. W. anbetrifft, muss ich dir recht geben. Unter Obama sind die USA aber sehr viel zurückhaltener. In Syrien haben sie sich gar nicht eingemischt praktisch (bis auf evt. Waffenlieferungen).
Die Nato, bh, macht genau dies, was die USA will. Ich bin bestimmt kein Pazifist, aber wenn die USA mit zweierlei Maß messen, geht mir die Galle hoch; einerseits führt sich die USA als Weltbeherrscher auf, andererseits darf es keine Konkurrenten geben, die sich ähnlich verhalten könnten.
@ Bester
In der Mathematik gilt, dass eine Behauptung dann widerlegt ist, wenn sich nur ein einziges Gegenbeispiel findet. Wenden wir dieses Prinzip auf die Politik an, wissen wir, dass Gerhard Schröder seinerzeit die Teilnahme Deutschlands am Irakkrieg abgelehnt hat. Da haben nicht alle nach der Pfeife der Amerikaner getanzt, das war damals und ist auch heute möglich. Nur die Engländer sind bisher in Lemmingstreue den Amerikanern in jeden Krieg gefolgt.
bh_roth,
ich stimme Dir 100%ig zu.
@ Zombijaeger
In Syrien hat Obama eine rote Linie gesetzt (Chemiewaffen), die die Syrer locker überschritten haben, und nichts ist passiert. Das wissen die Russen und handeln nach ihrem Gusto, wen wundert's?
Apropos Sanktionen: Auf jeden Fall sollte der Westen sämtliche Rüstungsexporte nach Russland unterbinden. Es kann nicht sein, dass mit deutschen Waffen Nachbarländer in Russland drangsaliert werden.
@zombiejaeger: Du als alter Stratege müsstest doch wissen, dass alle Sanktionen zahnlose Tiger sind. Es muss doch klar sein, dass Putin, bevor er sich die Krim einverleibt hat, alle Möglichkeiten, ihn zu sanktionieren, durchgerechnet hat. Und das Ergebnis war, dass ihm nichts genügend weh tut. Das einzige, was ihm Reputation gekostet hätte, wäre ein Absagen der Paralympics gewesen. Und die Argumente, warum man das nicht macht, sind auch immer die gleichen, die mich ehrlich gesagt ankotzen.
Letztendlich sitzen wir am kürzeren Hebel, denn wenn Putin seine Gegensanktionen auspackt, wird es wohl kalt werden bei manchem in Deutschland und Europa im nächsten Winter. Und diese Gegenmaßnahmen hat Putin natürlich auch vorbereitet.
Ich bin ganz sicher, dass Mutti mit Putin schon verhandelt hat, damit eben dies nicht passiert. Tenor: Du, Putin, ich muss jetzt mal eine Zeit lang ganz böse tun, aber wehtun werde ich dir nicht. Und du lässt uns das Gas, ja?
Jetzt wurde die Lieferung eines Gefechtsfeldübungszentrums auf Eis gelegt. Der deutsche Beitrag zu den westlichen Sanktionen.
Muahhuha, was für ein Dolchstoß. Das wirft ihn vom Thron. Nicht?
Ich finde halt man macht sich der Beihilfe schuldig, wenn man Waffen liefert mithilfe derer die Russen dann Nachbarländer besetzen. Besser eben Waffen an diese Nachbarländer liefern, da wird es jetzt erhöhten Bedarf geben. Ich bin auch gegen Sanktionen mit denen man sich selber ins Knie schießt. Was ich auch nicht schlecht fände: Konten in der EU auflösen von führenden Leuten bei dieser Invasion und das Geld an Pleiteländer verteilen wie Griechenland.