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Noch Fragen?

Wieso flackert das Bild auf alten Bildschirmen immer wenn man sie mit einer Kamera filmt??

Frage Nummer 45295
Antworten (10)
Es flackert auch auf neuen Bildschirmen, wenn man sie mit einer Kamera filmt. Sollte das nicht die erwartete Antwort sein, bitte ich um Präzisierung der Frage.
das ist eine Frage der Technik. In einem Röhrenmonitor wird das Bild zeilenweise erstellt - und zwar 26 mal in der Sekunde. Eine Kamera nimmt aber nur 25 Bilder pro Sekunde auf. Durch diese Ungleichheit kannst Du sozusagen zusehen, wie das Bild auf dem Röhrenmonitor aufgebaut wird.
Aus dem gleichen Grund ist ein Film im Fernsehen auch immer einen Tick schneller als im Kino. Im Kino werden auch nur 25 Bilder pro Sekunde gezeigt, im Fernseher 26. So können schon mal zwei bis drei Minuten Differenz entstehen...
Die alten analogen CRT (Röhren) Monitore sind mit einer spezifischen Bildwiederholfrequenz eingestellt. Es gäbe nun die Möglichkeit die Frequenz des Bildschirms, sofern möglich, mit der der Kamera anzugleichen. Sind beide Frequenz annähernd gleich, sollte das Flimmern weggehen. Einige moderne Kameras besitzen einen sogenannten "Clear-Scan-Modus", der das nervende Flimmern bei Aufnahmen automatisch unterdrückt.
Das ist eine Frage der alten Technik, denn auch bei Röhrenfernsehern gab es 100 Hz-Technik. Zugegeben, erst viel später.
stimmt, aber da die Fragestellerin ausdrücklich von *alten* Bildschirmen geschrieben hat, hiett ich es für unnötig, dieses Wort noch einmal zu wiederholen...
Das hat m. E. den gleichen Grund, wie wenn in alten Western sich die Räder der Pferdekutschen anscheinend rückwärts drehen. Physik --> Optik. Und Physiologie, denn der Effekt entsteht im Gehirn.
@ Amos
Der stroboskopische Effekt ist real, er entsteht nicht im Gehirn. Der Grund für rückwärts laufende Räder in Filmen ist, dass bei gewissen Frequenzverhältnissen die Speichen der Räder tatsächlich Einzelbild für Einzelbild rückläufig aufgenommen werden.
Mann, Mann, Mann, was bin ich wieder für ein Depp gewesen. Stimmt! Da hätte ich auch drauf kommen können.
Die Fernsehsender strahlen ihre Sendungen mit einer Bildwiederholungsrate von 25 Bildern pro Sekunde (25 Hertz) aus. Wenn die Fernseher die abgefilmt werden eine andere Frequenz haben, kann es vorkommen, dass genau zu der fünfundzwanzigstel Sekunde, in der das Bild aufgenommen wird nichts zu sehen ist.
Computerbildschirme laufen meist mit 70 oder 75 Hertz.
Der Grund ist die Bildwiederholungsfrequenz der alten Röhrenmonitore. Diese mussten das Bild immer wieder neu aufbauen. Ab etwa 23 Einzelbildern pro Sekunde wird ein solches Bild vom Menschen als flüssig wahrgenommen, dauerhaft sind jedoch mindestens 60 Bilder/Sekunde nötig, damit man ermüdungsfrei hinsehen kann. Der Grund für das Flackern sind unterschiedliche Bildwiederholfrequenzen von Kamera und Abspielgerät bzw. Fernseher. Mit den heutigen Digitalkameras und LED- oder Plasma-Fernsehen hat sich das Problem weitgehend erledigt.