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Noch Fragen?

Wieso gibt es in GB immer noch Linksverkehr? Schweden hat ihn seinerzeit auch abgeschafft und Rechtsverkehr eingeführt.

Frage Nummer 3000057524
Antworten (46)
Weil die Schweden klüger als die Briten sind.
Was erwartest Du von einem Land, in dem es als Landesverrat gilt, die Briefmarke mit dem Anlitz der Königin verkehrt herum aus den Brief zu kleben.
im Übrigen ist Linksverkehr viel praktischer (und beim Überholen sicherer), weil in GB die Autos ihr Lenkrad rechts haben.
Stimmt, das kenne ich noch aus der Serie "Simon Templar" mit Roger Moore. Wenn der das Steuer links gehabt hätte, wäre einiges passiert ...
Also Brexit und dann den Autoverkehr auf die europäischen Standards umstellen.
Interessante Idee.
Aber immerhin haben sie das metrische System eingeführt.
Wo, bitte, haben sie das metrische System eingeführt? Weder bei Längenmaßen, bei der Währung, bei Flüssigkeitsmengen etc.?
Die Schweden bauen auch bessere Autos als die Briten. Deswegen habe sie es geschafft, das Lenkrad von der rechten auf die linke Seite zu portieren.
Hallo Amos, ich glaube Du wirfst da gerade GB mit USA in einen Topf. Die USA ist eines der wenigen Staaten-Gebilde, die das metrische System noch nicht haben. GB hat zumindest offiziell umgestellt. Seit 1980 sollte das zumindest so sein.

Das Bier in der Kneipe gibt's aber noch als "pint".

Es gibt aber sicher noch Leute, die das ignorieren. Wenn ich hier in Deutschland beim Metzger "ein Viertel" Salami" kaufe, bekomme ich auch immer noch ca. 140g (darf's ein bisschen mehr sein?) und nicht 270g.
"Ich hätte gern zwei Pfund Kotelett"
"Das heißt jetzt Kilo."
"Wie, nicht mehr Kotelett?"
"im Übrigen ist Linksverkehr viel praktischer (und beim Überholen sicherer), weil in GB die Autos ihr Lenkrad rechts haben." Selten so gelacht. Bei rechtem Verkehre ist es das Gleiche, nur spiegelverkehrt. Muuuhahah.
Im Jahre 2012 war ich zum letzten Mal in England/Wales. Die Entfernungsangaben sind weiterhin in miles, und die Geschwindigkeitsbeschränkungen in miles/hour angegeben. Aber wenn ich mich recht erinnere, sind die Benzinpreise schon in Litern angegeben.
wir arbeiten des Öfteren mit englischen Firmen zusammen (auch mit sehr großen): nicht eine verwendet auf ihren Zeichnungen mm als Primärmaßeinheit, manche setzen sie immerhin in Klammern dazu
Mann lernt nicht aus! Als ich vor über 40 Jahren eine Zeitlang dort war, war das eine riesige Diskussion, ähnlich, wie bei uns ja auch. Und bei meinen beruflichen Kontakten, war's dann eigentlich kein größeres Thema mehr. Ich hätte das so ähnlich eingeschätzt wie bei uns: dauert halt eine Generation bis das wirklich in den Köpfen angekommen ist. In den Zeiten von Tschernobyl gab's ja auch bei uns noch ein munteres Durcheinander von metrischen und nicht-metrischen Angaben in der Presse. Und die meisten Leute scheinen bei uns ja auch immer noch zu glauben, unser Stromnetz hätte 220 Volt.
Oder viele sagen immer noch Schraubenzieher. Bei meinem Praktikum vor 40 Jahren, hat mir der Mann an der Werkzeug-Ausgabe dann immer grinsend eine Kneifzange gegeben.

@Paulchen, wie ist das eigentlich Down Under? Umstellung im wesentlichen durch? Oder immer noch die nicht-metrischen Maße?
Die Umstellung von dem Britischen £ zum Australischen $ erfolgte 1966.
Das metrische System wurde 1971 eingeführt. Die vollkommene Umstellung dauerte bis 1981.
Privat wird die Körpergröße oft in Foot (") angegeben, und das Körpergewicht in Stones. Ich habe von diesen beiden Einheiten nur wenig Ahnung. Alles, was ich weiß ist, dass 6" = 183 cm sind.

Wir fahren auf der linken Straßenseite. Die höchste erlaubte Geschwindigkeit ist 110 km/h. Und wir sprechen Britisches Englisch mit einem komischen Akzent.
Auf der Rolltreppe bleibt man links stehen und überholt rechts.
Beim Aussteigen aus dem Bus bedankt man sich beim Fahrer für die Fahrt.

Trinkgeld ist nicht üblich, wird jedoch manchmal gegeben.

Grüße aus Oz.
Mal ne Gegenfrage.
Warum kehr Europa nicht zurück zum Linksverkehr?
Mehr als 200 Jahre nach dem Tod des selbsternannten Kaisers der Franzosen, unterwirft sich Europa noch immer seinem Diktat.

Kehrt zum Linksverkehr zurück!
Es ist nicht schwer, probiert es einfach mal aus ...
Fahrt einfach mal einen Tag auf der anderen Seite ...
Das wäre lustig! Geht aber nur beim Autoscooter auf der Kirmes.
BTW: Die Körpermaße amerikanischer Playmates werden in Inch angegeben, in England wohl auch.
Und ich muß mich immer mit dem Umrechnungsfaktor 2,54 herumplagen!
Weil die Briten (übrigens auch die Iren) die wahren "Mir san mir"-Sager und -Denker sind. Immer etwas anders als in Europa (auf dem Kontinent).
Aber, ich muss es zugeben, mittlerweile kommen die schönsten Autos aus GB, nicht mehr aus Italia...obwohl, die neue Giulia relativiert es etwas ;-)
Extra für Panther:

Längenangaben:
Grundlage ist der yard (yd), entsprechend 0,91 Metern (m) für Kontinentaleuropäer. Ein Yard ist unterteilt in Fuß (feet - ft) und Zoll (inches - in)
1 yd -> 3 ft ->36 in
1 ft -> 12 in
1 inch -> 25,4mm oder 2,54 cm

Die nächst größere Einheit ist die Meile (Mile – m.) - Eine britische Meile entspricht 1760 yards oder 1609,34 Metern für Europäer
Diese Meile gilt nur an Land und ist bitte nicht zu verwechseln mit der Nautischen Meile, diese entspricht einer Länge von 1852 Metern. Im Gegensatz dazu steht die „Seemeile“. Diese ist definiert als die Länge einer Bogenminute des Längengrades und variiert zwischen 1842,90 m am Äquator und 1861,57 m an den Polen.
Ach ja: es gibt auch Deutsche Meilen. Das sind 7532 Meter.

Gewichte:
Briten kennen als übliche Gewichtsangabe das „pound“, abgekürzt „lb“. Dieses entspricht etwa 454 Gramm, also knapp zehn Prozent weniger als unser „übliches“ Pfund. Daneben gibt es die Unze (ounce, abgekürzt „oz“), die Drachme und das Korn (grain, abgekürzt „gr“, nicht mit dem deutschen Gramm zu vergleichen):

Die Beziehungen zueinander sind:
1 lb -> 16 oz -> 256 dr-> 7000 gr -> 454 Gramm
1 oz-> 16 dr -> 437,5 gr -> 28,35 Gramm
1 dr -> 27,34 gr -> 1,7 Gramm
1 gr -> ~ 0,06 Gramm

Eine Unze entspricht also etwa 28,35 Gramm
Nicht zu verwechseln ist diese Unze mit der „Feinunze“, (Troy Ounce, oz. tr) die nur bei Edelmetallen verwendet wird und 31,1g wiegt.
Bei größeren Gewichten findet man auch noch die Abkürzung „cwt“. „Hundredweight“:
1 cwt=100 lb.
Auch gibt es das Handelsgewicht „stone“. 1 stone entspricht 14 lb

Auf Parfumflaschen finden Sie oft die Angabe „Fluid Ounces“ – fl oz. Dieses ist aber keine Gewichtsangabe, sondern ein Volumenmaß!

Volumina:
In britischen Pubs wird das Bier als „pint“ serviert. 1 pint entspricht 568 Millilitern oder 0,568 Litern. Für Leute, denen das zu viel ist, gibt es auch „half pints“ - Mittlerweile unüblich ist der „gill“, der einem Viertel pint entspricht.
Die nächste Einheit ist die Gallone. Sie entspricht 8 pts oder 4,545 Litern. Zumindest in Britannien. In den USA ist die flüssige Gallone („Liquid gallon“) mit 3,79 Litern etwas kleiner.
Nun werden technische Volumina aber nicht in Pints angegeben, sondern in Kubikinches etc, ähnlich wie hier in Kubikzentimetern oder Millilitern oder Litern. Dabei gilt:
1 cubic inch entspricht 16,39 Kubikzentimetern
1 cubic foot entspricht 1728 cubic inches oder 28,32 Litern
100 cubic feet ergeben eine „register ton“ – Diese Einheit wird im Schiffsbau noch heute international verwendet.
Die schon erwähnte fl. oz entspricht 1/160 Gallone oder 1/20 pint.

ich hoffe, ich konnte helfen ;-)
Ja, danke für den Aufwand.
Mein Leben wurde durch deinen Beitrag sehr erleichtert.

🇬🇧
Ihr habt ja sorgen. Warum sollten die den Linksverkehr abschaffen, wenn es doch funktioniert?
@Wallacher
Das ist exakt das Argument, mit dem auch gegen die Umstellung aufs Metrische System polemisiert wurde.
Sowohl in England, als auch in Deutschland und immer noch in den USA. "Wir leben doch gut damit!"
Warum sind wir nicht mehr bei Ellen als Längenangabe, in jeder Stadt anders, am Rathaus ist jeweils ein Eich-Normal neben der Eingangstür eingemauert.
Eine eigene Währung in jedem Landkreis usw. usf. ?
@Matthew,
deine Argumentation ist falsch.
Im Gegensatz zu der Einführung des metrischen Systems bringt die Umstellung auf Rechtsverkehr für eine Inselnation keinerlei Vorteile.

Warum also sollte man dies machen?
Nur um mal was neues auszuprobieren?
@ing
Deine Erfahrung kann ich so nicht teilen. In meiner Brache, Petrochemie und Energieversorgung, wird seit mindestens 10 Jahren nur noch in metrischen Einheiten gearbeitet. Ich stimme Dir zwar insoweit zu, für die beteiligten lokalen Firmen und Angestellten muss ich öfters in britische Einheiten umrechnen, das ist allerdings nur dem Betriebsfrieden geschuldet und es besteht null Anrecht darauf. Unsere Verträge sind alle metrisch.
Für meinen Freund Amos, hier das fehlende "n".
@Skorty
Kommt drauf an, ob man auf kurzfristige oder langfristige Folgen schaut. So wie ein vereinheitlichtes Maßsystem kurzfristig nur wenig bringt, langfristig aber schon, so würden auch Weltweit harmonisierte Verkehrsregeln auf Dauer Vorteile bringen.
Kurzfristig allerdings in der Tat nicht, soweit hast Du recht.
Welchen Vorteil hätten die britischen Autobesitzer, wenn plötzlich auf Linksverkehr umgestellt werden würde (übergangsweise geht das aus naheliegenden Gründen nicht)? Der Nachteil ist dagegen klar: Sie hätten plötzlich das Lenkrad auf der falschen Seite.
Dorfdepp, lies Deinen letzten Beitrag noch mal in Ruhe Korrektur.
@Dorfdepp,
wie oben schon beschrieben, kurzfristig Nachteil (wie von Dir korrekt ausgeführt), langfristig Vorteil.
Technisch nennt man das ein "Allpass-Verhalten", tritt z.B. auch bei Turbinen-Steuerungen auf, aber auch bei einigen Ökonomischen Prozessen: z.B. Versorgungs-Infrastruktur verkaufen und zurück mieten, bringt in der laufenden Wahlperiode Geld in die Kasse, kostet langfristig aber mehr.

Im Moment ist für eine Umstellung auf rechts aber ein schlechter Zeitpunkt. Wenn autonom fahrende Fahrzeuge in größerem Umfang auf den Straßen sind relativiert sich das ohnehin.
Das verstehe ich jetzt nicht so ganz machine, was ist falsch? Normalerweise berichtet der Dorfdepp aus eigenen Erfahrungen. Da kann ich mir gut vorstellen, Sonntags nach dem Frühschoppen, ist auch in Hessen Linksverkehr.Urplötzlich ist das Lenkrad auf der falschen Seite;-)))
Ja Matthew,

wir kennen den Unterschied zwischen langfristig und kurzfristig.
Wir sehen nur weder lang- noch kurzfristig einen Vorteil für die Briten.

Du siehst anscheinend auch keinen, sonst hättest du ja mal einen genannt, anstatt herumzuplatitüden.

Ohne Grenzverkehr gibt es auch keine Probleme mit der Infrastruktur, es will auch keiner sein Lenkrad verkaufen und Rückmieten ...

Wenn man von Vorteilen reden möchte, dann für die Automobilindustrie, weil die keine 2 Modelle entwickeln müssen, aber ist das ein Vorteil für GB?

Sind die Preisvorteile jetzt so wichtig, bei 59 Ländern und 2,5 Milliarden Menschen mit Rechtsverkehr?
Briten bauen komische Autos, essen seltsame Dinge, reden irgendwie verwirrendes Englisch, benehmen sich bei Fußballspielen daneben,Schrauben und Gewinde passen zu nix. Der Brite an sich ist anders.
Und er liegt im Urlaub immer in der Sonne, bis er krebsrot ist.

Das mit den Autos kann ich allerdings nicht generell bestätigen. Lediglich folgende Geschichte eines Jaguarhändlers: Ein Kunde brachte seinen Neuwagen zurück, weil die Holzverkleidung an drei Türen stimmte, man aber an der 4. Tür ein völlig anderes Furnier benutzt hatte. So genau nimmt man es nicht.
Da war der Druck für eine Umstellung nicht so groß. GB ist eine Insel und es gibt keine Grenze wo man plötzlich auf der falschen Straßenseite steht.
Im Urlaub erkennt man Briten daran, dass die Frauen schön und die Männer hässlich sind.
Tätää, tätää, tätää! Ist doch noch gar nicht so weit.
elfigy,
deinen Schönheitsgeschmack mit den britischen Frauen teile ich nicht.
Über Geschmack, lässt sich ja bekanntlich streiten Elfigy. Für mich haben die englischen Damen alle etwas ein Pferdegesicht à la Camilla mit fetten Hintern und die Herren krebsrote Suffköpfe auf Oberkörperfreien Biertrommeln. Ich stell mir immer vor, wie Camilla auf Charles reitet, sich an den Segelfliegerohren festhält und dem Guten die Sporen und Peitsche gibt.
Über Geschmack, lässt sich ja bekanntlich streiten Elfigy. Für mich haben die englischen Damen alle etwas ein Pferdegesicht à la Camilla mit fetten Hintern und die Herren krebsrote Suffköpfe auf Oberkörperfreien Biertrommeln. Ich stell mir immer vor, wie Camilla auf Charles reitet, sich an den Segelfliegerohren festhält und dem Guten die Sporen und Peitsche gibt.
Mußt Du jeden Beitrag doppelt posten?
@Amos
Warum das so ist, kann ich Dir nicht erklären, nur dass ich öfters aus dem Stern Server fliege und beim nächsten Anmelden ist mein Beitrag nicht da, also schick ich den noch mal. Beim 2. versenden erscheint dann seltsamerweise auch der erste Versuch. Kannst Dich ja beim Stern beschweren, wenn Du Dir Sorgen um Dein Ranking machst.
@Amos
Warum das so ist, kann ich Dir nicht erklären, nur dass ich öfters aus dem Stern Server fliege und beim nächsten Anmelden ist mein Beitrag nicht da, also schick ich den noch mal. Beim 2. versenden erscheint dann seltsamerweise auch der erste Versuch. Kannst Dich ja beim Stern beschweren, wenn Du Dir Sorgen um Dein Ranking machst.
Mein Ranking ist mir egal, das interessiert mich nicht.
Rayer, dass du hier mit der Forensoftware anscheinend überfordert bist, wundert mich jedenfalls nicht.