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Noch Fragen?

Wieso sind so viele Menschen gegen das Ehegattensplitting bei Homo-Ehen?

Frage Nummer 68204
Antworten (9)
Das ist nur ein Nebenkriegsschauplatz. Das sind homophobe Leute, die sich alles herauspicken um ihre Haltung kundzutun. Offen wagen sie es nicht, weil sie dann den Gegenwind fürchten. Deshalb verlagern sie es auf Sachfragen.
Weil Ehegattensplitting eben für Ehen da sein soll. Ehen sind für Mann & Frau und nicht Mann und Mann. Die ganze Homoehe ist schon quatsch, denen dann aber auch noch die Vorteile von echten Ehepaaren zu geben ist echt unter aller Sau!!!
Ehe ist, wenn zwei beschließen, füreinander einzustehen. Das wird in der halben westlichen Welt bereits offiziell so gesehen und D gehört auch bald dazu.
Eine Ehe hat Rechten und Pflichten. Ich kann einem gleichgeschlechtlichen Paar nicht die Pflichten aufbürden (z.B. gegenseitige Unterhaltsverpflichtung) und ihnen dann die Rechte verweigern (z.B. das Splitting)
Weil es immer noch Menschen gibt, die nicht kapieren, dass Homosexuelle die gleichen Rechte haben wie andere Paare, wie es auch das Bundesverfassungsgericht bestätigt hat.

Persönlich habe ich nicht vor, jemals zu heiraten, aber wer es will, soll gefälligst auch die gleichen Vorteile haben wie jeder andere Verheiratete. Diese Intoleranz Homosexuellen gegenüber finde ich schrecklich - vor allem, wenn es dann noch begründet wird, dass Homosexuelle ja keine Kinder bekommen können. Ehegattensplitting gilt auch bei heterosexuellen Paaren, wenn sie keine Kinder haben, also ist das echt kein Argument.

Ich selber bin nicht homosexuell, aber ich finde es gut, wenn jeder das machen kann, was er mag, und jeder die gleichen Rechte und Pflichten hat. Wr sind immerhin im 21. Jahrhundert.
Ich glaube, dass diese Leute noch das Bild von Homosexuellen im Kopf haben, das in den Achzigerjahren gezeichnet wurde: Lederbekappte behaarte Gestalten, deren erogene Zonen häufig unbedeckt blieben und die sich vorzugsweise auf Toiletten ihr bestes Stück zeigten. Heute sieht man ja nur noch Homosexuelle im Fernsehen (z.B. letzten Sonntag bei Anne Will), die spießiger sind als die Nachkriegsgeneration. Das verwirrt doch viele.
In Frankreich sieht man das etwas vernünftiger. Aber die Deutschen haben schon immer dazu geneigt, von einem Extrem ins andere zu fallen. Angst habe ich davor, wenn wir es mit unserer falsch verstandenen Liberalität übertreiben, dass das Pendel wieder in die andere Richtung ausschlägt. Tendenzen sind ja schon erkennbar. Warum können wir nicht einfach so normal wie unsere europäischen Nachbarn sein? Wir hatten über 60 Jahre Zeit dazu, das zu lernen, aber wenn ich lese was hier teilweise geschrieben wird, glaube ich, dass diese Zeit nutzlos verstrichen ist.
in Frankreich ist die Gesellschaft derzeit tief gespalten und es gab in letzter Zeit massivste Proteste auf der Strasse.
Als "Gelassen" würde ich das jetzt nicht bezeichnen.
Aber auch da sind es Rückzugsgefechte der Moraltheoretiker, die ihre eigenen Überzeugungen auch den anderen aufdrücken wollen.
Homosexualität wird inzwischen von der Gesellschaft toleriert. Der §175 ist abgeschafft, gleichgeschlechtliche Ehen sind möglich, sie sollen jetzt normalen Ehen gleichgestellt werden, mit Ehegattensplitting und Adoptionsrecht. Erschreckend ist für viele Leute, mit welcher Aggressivität dieser "Fortschritt" vorangetrieben wird. Wem das nicht passt, wird verbal niedergemacht.
Wer noch konservative Werte vertritt, muss sich auf einiges gefasst machen. Auch einvernehmliche Pädophälie ist eine sexuelle Andersorientierung, die die Grünen in den 70ern gesellschaftsfähig machen wollten. Der Geist existiert sicher noch. Selbst die Sodomisten können nichts für ihre Veranlagung und können ein Recht auf gesellschaftliche Anerkennung einfordern. Für die einen werden wir immer liberaler, für die anderen immer dekadenter.
Weil es leider noch immer Menschen gibt, die geistig im Mittelalter leben...