User Image User
User Image User

Noch Fragen?

Antworten (13)
Da habe ich auf Wikipedia was gefunden:

hujone sind Nervengifte, die in höherer Dosierung Verwirrtheit und epileptische Krämpfe (Konvulsionen) hervorrufen können. Auch andere Symptome, wie z. B. Schwindel, Halluzinationen und Wahnvorstellungen, die nach Einnahme thujonhaltiger alkoholischer Getränke beobachtet werden konnten, wurden diesen Wirkstoffen zugeschrieben. Ebenso werden diese Getränke, insbesondere der Absinth, wegen einer angeblichen euphorisierenden und aphrodisierenden Wirkung beworben. Da der zulässige Thujongehalt in alkoholischen Getränken auf maximal 35 mg je kg begrenzt wurde und auch bei historischen Absinthen keine höheren Werte nachgewiesen werden konnten, wird die Wirkung des Absinthkonsums heutzutage eher dem Alkohol zugeschrieben.
[6] Die Symptome des chronischen Absinthkonsums (Absinthismus) sind identisch denen eines Alkoholismus.[7] Eine Studie[8] im Jahr 2008 wies in Proben aus der Zeit vor dem Verbot nur Konzentrationen von durchschnittlich 25 mg/l nach. Eine psychotrope Wirkung ist bei diesen Werten äußerst unwahrscheinlich.
--------------------------------

Gerade du als Arzt müsstest ja gut beurteilen können, wie gefährlich dieser Inhaltsstoff wirklich ist?
ganz am Anfang des Wikipedia Zitates fehlt ein T.
Habe weder beruflich noch privat Erfahrungen mit Absinth machen können. Daher meine Frage.
Richtiger Absinth war und ist verboten!

Im Hunnimus stand, dass die therapeutisch wirksame Dosis gegen Magenbeschwerden 200 bis 300 mg Thujon sind. Wenn heute ein Getränk als Absinth angeboten werden darf mit maximal 35 mg Thujon pro Liter, ist das ein schlecht vom Thujon gereinigter Anisée, der dafür teurer verkauft wird.

Das Ganze ist ohnehin lachhaft, als Tee kann man Wermut kaufen und sich davon beliebig viel einverleiben, nur einem alkoholischen Brand darf man das nicht zusetzen. Wenn laut WIKIPEDIA der Giftgehalt des Pflanze Wermut (artemisia Absinthia) bei rund 0,5 % liegt, darf nicht mehr als 7 gr Wermutkraut pro Liter Getränk verarbeitet werden, um die Grenze von 35 mg/Liter einzuhalten. Andererseits enthält das reine Öl rund 40% Gift. Die Trübung der wässrigen Lösung kommt vom Öl, wenn der Alkoholgehalt zu gering ist/wird. Wie glaubwürdig da Berichte sind, der klassische Absinth hätte auch nicht mehr als 25 mg Thujon enthalten, kann sich jeder selber denken.
In der "Belle Epoque" ging man in die Apotheke, kaufte eine Flasche Wermutöl (Herstellung und Verkauf heute streng verboten) und goss in eine Flasche Vodka oder Wodka 30 bis 50 ccm davon und fertig war der Absinth. Alle weiteren Ingredienzien der professionellen Absinths galten der Geschmacksverbesserung. Heute sind nur noch die Stoffe der Geshmacksverbesserung erlaubt ohne den Grunstoff, der die Halluzinationen erzeugt.
@Arlecchino: Dummer Quatsch. http://shop.hildegard.de/Wermutoel
Hinweis auf einer Getränkekarte: Absinth hat 80% Alkohol. Kann nur verdünnt getrunken werden.
Um eine Alkoholvergiftung zu vermeiden, sollte man keinen vergifteten Alkohol trinken.
@ Hefe

Alles relativ sagte schon Albert Einstein. Ich habe auch schon 70 % Maraschino (den Brand, nicht den Liquore !) gepichelt. Der Chartreuse (Likör !) hat auch schon 55%. Das ist mehr eine Frage, eine wie ausgepichte Kehle Mann hat......
@ Dorfdepp

Alkohol bzw. Ethanol IST ein Gift, wie soll man Gift noch vergiften können?
Das Leben endet ohnehin tödlich.
Ich bin jetzt sehr gespannt, wie ing793 darauf reagiert, der grundsätzlich allem widerspricht, was ich schreibe. Normalerweise argumentiert er so, dass ich das gar nicht wissen kann, da ich ja noch lebe. So isser.
@ Dorfdepp

Französischer Roquefort und das italienische Gegenstück Gorgonzola würden wahrscheinlich auch heute keine Zulassung mehr erhalten, weil giftig und krebserregend. Nur wen interessiert das ?