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Noch Fragen?

Wieviel beträgt die Grundwassertiefe im Schnitt in Deutschalnd und was sagt das über die Oberfläche aus? Auch in Bezug auf einen Hausbau.

Frage Nummer 30526
Antworten (5)
Die Grundwassertiefe ist von geologischen Faktoren abhängig und daher unterschiedlich.
Sollte eine Bausmaßnahme an einer Stelle geplant sein, an der, z.B. wegen der Nähe zu einem Gewässer, mit Grundasser zu rechnen ist, dann ist es ratsam dies vor Planungsbeginn z.B. durch einen Geologen, untersuchen zu lassen.
Ein positives Untersuchungsergebnis hat planerische und konstruktive Auswirkungen auf den Bau. Von der Anhebung des Untergeschoßbodens, über eine wasserdichte Ausfürung des UGs bis zum Verzicht auf eine Unterkellerung.
Weiterhin ist bei einem Eingriff in Grundwasser immer eine Abstimmung mit der Wasserrechtsbehörde oder dem Umweltamt erforderlich.
Daraus folgt sogar, dass es in Gebieten mit hohem Grundwasserpegel der Häuslebauer verpflichtet werden kann, einen geplanten Keller mit einer so genannten Wanne zu versehen.
Zum Thema Grundwasserspiegel würde ich mich an den Geologischen Dienst Deiner Region bzw. Deines Bundeslandes wenden und dort konkret beraten lassen. Das hilft Dir beim Hausbau deutlich mehr als eine generische Durchschnittszahl. Hier in NRW ist das der http://www.gd.nrw.de/a_pj.htm, dort findest Du auch eine hydrologische Übersichtskarte für Deutschland.
Die ist von Gegend zu Gegend unterschiedlich. Frag mal bei der Stadt nach, ob es in deinem Umfeld bereits Bohrungen gibt, dann können die dir darüber Auskunft geben. Auch bezüglich der Oberfläche müsste es Informationen bei der Stadt oder dem Landkreis geben.
Wie tief das Wasser ist, ist extrwm unterschiedlich, hängt auch von der Nähe zu Flüssen ab. Beim Hausbau kann es vorkommen, dass man den Keller speziell abdichten muss, damit kein Wasser hineinläuft. Wenn man ein Grundstück hat, in dem das Grundwasser höher steht, kann der Bau teuer werden.