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Noch Fragen?

Wieviel Europa wollen oder brauchen wir?

Anlass dieser Frage ist die heutige dpa-Meldung, dass Sigmar Gabriel davor warnt, dass Europa zusammenbricht, wenn es sich nicht in der Flüchtlingsfrage einigt. Europa funktioniert nur, wenn die Bittsteller Geld aus Brüssel kriegen und die Nettozahler dafür aufkommen. Europäische Solidarität in der Frage der Verteilung von Flüchtlingen ist Fehlanzeige, am besten winkt man die alle nach Deutschland durch. Da kommt mir wirlklich die Galle hoch, wenn hier einige "Gutmenschenn"die VSE wollen, weil es die gelebte europäische Solidarität nicht gibt und nie geben wird. Ohne Moos nix los, so sieht es in der Realität leider aus.
Frage Nummer 3000008655
Antworten (34)
Da hat Gabriel durchaus recht! Und den größten Schaden, wenn Europa zusammenbräche, hätte Deutschland.

Man stelle sich vor, dass alle Exporte in die europäischen Länder wieder einzelstaatlichen Regelungen und einem nicht unbedeutenden Währungsrisiko unterlägen: grausam für die zweitstärkste Exportnation der Welt!
@ status-quo-fan
Das interssiert mich jetzt wirklich, und du scheinst der einzige zu sein, der die Frage beantworten kann (gestellt habe ich sie schon öfters, leider erfolglos). Warum profitiert Deutschland vom Euro? Warum haben wir zu DM-Zeiten genauso erfogreich in die europäischen Nchbarländer exportiert wie zu Euro-Zeiten? Warum exportieren wir mehr in Nicht-Euro-Länder wie USA, China? In Hoffnung auf endlich mal eine qualifizierte Antwort (euphorisch auf ein Ergbenis bin ich erfahrungsgemäß nicht).
Gast
@Dorfdepp...
Ohne Moos nix los. Du ahnst gar nicht, wie Recht Du damit hast.
In Deutschland bekomme ich aufgrund meines Alters keinen vernünftigen Job mehr, als Europäer verdiene ich jetzt in Barcelona doppelt oder sogar dreifach zuviel wie zuvor in D.
Ich habe wieder eine Perspektive, eine brauchbare Rente zu erwirtschaften. Dafür habe ich mein Wissen, meine Erfahrung, exportiert. Ohne Freizügigkeit in Europa hätte ich das auch gemacht, es wäre aber deutlich schwieriger gewesen. Merke: Deine Denke, zurück zum deutschen Reich oder gar zu Kleinstaaterei, bedeutet Stagnation. Und jegliche Stagnation ist ein Rückschritt.
Unglaublich, dass Du solche Themen ernsthaft noch diskutieren möchtest...
Unsinnige Euro-Keule, blödsinnig wie die Nazi-Keule. Das ist Populismus der Poliker in Reinkultur! Und dieser status-quo scheint mir doch ein bezahlter Troll...

DeGaulle wollte zu Recht "nur"ein Europa der Vaterländer. In Verbindung mit einer EWU ist das friedenserhaltend und vollkommen ausreichend.
Unser fauler Export-Rekord ist da kontraproduktiv: Er wird als Lohnbeschneidung nach innen gefordert, und als Kreditexplosion nach außen, für deren Folgen auch nur wieder die deutschen Steuerzahler bluten sollen .
dorfdepp + starmax, Eure Ignoranz - ich will nicht sagen Dummheit - ist kaum zu überbieten.

In Deutschland hängen etwa 40 % aller Arbeitsplätze vom Export ab.

Export ist nicht durch Binnennachfrage zu ersetzen: Autos kaufen keine Autos und Maschinen kaufen auch keine Maschinen.

Es ist zu billig mit Euren Sottisen die anderen für dumm verkaufen zu wollen!
@ starmax,
Merkst du auch, wie wir "Rechtsradikalen" die Rezpete kennen? Und nicht wollen, dass die wirklichen Rechtsradikalen hier jemals wieder das Sagen bekommen? Mit der Merkel-Raute allein geht das aber nicht, da müsste mehr kommen, kommt aber nicht.
Körmal, Bürschchen - Ignoranz ist das Fremdwort für Dummheit. UNd du kleiner gekaufter Scheißer kriegst jetzt stante pede die verdiente Antwort:
Deine blödsinnige und nur sehr vordergründig überzeugende, also völlig falsche Argumentation entspricht war zder offiziellen Lesart - ist aber tatsächlich z.B ursächlich auch schuld am GR-Debakel!
Das Ganze lässt sich mit dem Begriff "in die Tasche lügen" umschreiben. Und leicht als widersinnig widerlegen - aber nicht hier für solche Schlauberger wie dich und den großen Rest des deutschen Malocher-Stimmviehs.
Zitat vom Meister des Stumpfsinns:" Autos kaufen keine Autos und Maschinen kaufen auch keine Maschinen. "
Wer hat das je gefordert? Oder behauptet?
Menschen, die ordentlich bezahlt sind, statt ausgebeutet zu werden, d i e kaufen Waren, weil sie am Produktivvermögen beteiligt werden. Und weil sie so schlau sind, das durchzusetzen, würden sie auch vernünftige Waren fordern, statt umweltvernichtende Ex-und HoppProduktion hinzunehmen.
Derzeit wundert man sich, warum Automotoren nur noch ein Drittel früherer Laufleistung erbringen...
@ status.-quo-fan
Du könntest meine (und die anderer) Ignoranz und Dumheit sofort lindern, wenn du nicht einfach halbgare Behauptungen kritiklos weiter geben würdest, sondern meine beiden Fragen kompetent beantworten würdest (wovor du dich aus gutem Grund drückst) :
1. Warum sind wir mit dem Euro mehr Exportnation, als wie wir es vorher mit der DM waren?
2. Warum exportieren wir mehr in nicht-Euro-Länder wie USA, China, Japan, Korea?
Irgendeine Idee?
Auch hier gilt:

Es ist mir zu müßig, mich mit Blinden (und eher der extremen Rechten zugeneigten) über das Licht auseinanderzusetzen!
@ status-quo-fan
Das war ja nun gar nichts, keine Argumente zu haben und nur den "Celsete" zu machen, rechtsradikal und so. Von dem akademischen Anspruch aus gesehen, auf gestellte Fragen zu argumentiren, hast du dich als absolute Null erwiesen. Tut mit leid, das so sagen zu müssen, ist aber so.
@dorfdepp: niemand weiß, ob es uns mit der DM vielleicht noch besser ginge als jetzt mit dem Euro.
Niemand kann mit letzter Sicherheit sagen, ob wir wegen oder trotz des Euros Exportweltmeister waren (und in Bezug auf den Exportüberschuss derzeit mit weitem Abstand sind).
Da in Deinen Augen jeglicher positiv korrelierender Zusammenhang zwischen Erfolg und Euro einfach nur ein "Nachbeten der offiziellen Verlautbarungen" ist, spare ich mir also einen nochmaligen argumentativen Versuch.
Vielleicht einmal ganz plakativ: man kann vorher darüber streiten, welcher Schütze einen Elmeter schießen darf - aber nachdem der Elfmeter verwandelt wurde, erscheint es wenig sinnvoll, darauf zu verweisen, dass der andere Schütze vielleicht schöner verwandelt hätte ...
.
Und was den Außenhandel mit Ländern außerhalb der Eurozone betrifft: ich denke, es erscheint einem eigentlich meistens durchaus logischen Menschen wie Dir annähernd nachvollziehbar, dass bei dem Eurokurs der letzten Jahre Deutsche Waren im Nicht-€-Raum zu einem Schnäppchen geworden sind. Aber sorry, das ist natürlich nur wieder ein Nachplappern der offiziellen Standpunkte (und damit selbstverständlich kein Argument für Dich)
@ ing793
Es gibt vielerlei Sorten von Menschen, ich greife mal zwei davon heraus. Einmal gibt es die Klugscheißer, die alles wissen und erklären können, aber dennoch niemals Recht haben. Dann gibt es noch meine Fraktion, den viel geschmähten Stammtisch, der oft belächelt und verdammt wird, aber komischerweise oft am Ende Recht behält.
ing793, eine Tatsache kannst selbst du nicht wegleugnen: Deutschland ist nicht erst mit dem Euro eine erfolgreiche Exportnation geworden, sondern war es schon vorher zu DM-Zeiten. An diesen Fakt können auch die "Was-wäre-wenn-Klugscheißer" nichts ändern.
Ach Dorfdepp, wenn Du meine obige Antwort nicht nur gelesen sondern auch verstanden hättest, dann hättest Du merken können, dass wir in Bezug auf die Vergangenheit völlig einer Meinung sind. D war zu Zeiten der DM eine erfolgreiche Exportnation, wäre es wahrscheinlich auch heute noch, wenn die DM geblieben wäre.
Aber es ist anders gekommen und Du kannst daran gar nichts ändern. Darüber zu diskutieren, was gewesen wäre, wenn ... ist so was von sinnlos.
Gast
Dorfdepp, Deine Stammtische sind wohl bekannt. An diesen werden solche genialen Ideen ausgebrütet, dass man Flüchtlinge davon abhalten kann in Deutschland Asyl zu beantragen, indem man deren Unterkünfte mit Molotowcocktails unbrauchbar macht... egal ob da schon welche drin sind oder nicht.
@ ing793
Hast ja Recht, aber irgendwann bin ich mal angefressen. Zum Stammtisch stehe ich, weil es sich auf Dauer rächt, wenn man versucht, Wahrheiten unter den Tisch zu kehren. Wurden vor noch zwei Jahren Euro-Skeptiker als hirnlose Idioten hingestellt, findet derzeit in der Avantgarde ein Umdenken statt.
Die unfreiwillige Komik ist mir erst hinterher bewusst geworden. Eine Avantgarde, die die Deutungshoheit über eine sich schon längst verselbstständigte Entwicklung sucht, ist eigentlich eine Aprèsgarde.
Gast
Seit wann ist ein Stammtischdepp die Avantgarde? Presseredakteure und Politik inklusive Honeckers Rache an der BRD, Frau Merkel, sind sich eigentlich alle einig, dass es zu Europa keine Alternative mehr gibt.
Selbst ein Avantgardist wie Kay Zetsche von Daimler sagt in der Presse, er kann Flüchtlinge als Arbeitnehmer für Daimler gut gebrauchen.
Was willst Du armer Depp also noch anbringen, um uns Deine Lügen schmackhaft zu machen?
Dieter Zetsche will also jedes Jahr 800.000 ungelernte Menschen, teilweise Analphabeten, Kinder wie Greise, Männer wie Frauen, für die Herstellung eines ehemaligen Premiumprodukts einstellen? Da sind ihm wohl die Gäule durchgegangen, als er sich zu so einer Aussage verleiten ließ.
Ich denke, man sollte sich einmal Gedanken machen, wer diese 800.000 sind.
bh-roth hat das letztens mal auf den Punkt gebracht: er könne sich - im Gegensatz zu den "armen" Menschen - den Preis für die Schlepper gar nicht leisten.
Die armen und dummen Syrer wissen gar nicht, wie sie von zu Hause weg sollen und wohin, die bleiben dort. Allenfalls, wenn sie sehr viel Energie aufbringen oder jemanden haben, der sie an die Hand nimmt, schaffen sie es bis in die Türkei. Da leben jetzt jedenfalls Millionen Syrer - die Türkei kann über unsere Probleme nur lachen.
Wer es bis D schafft, ist entweder clever oder reich oder beides. Syrien war ein relativ modernes Land mit einem relativ hohen Anteil an gut gebildeter Mittelschicht. Ist Dir nicht aufgefallen, dass fast alle der letztens von Dir erwähnten "jungen Männer" flüssiges englisch sprechen? (Im Gegensatz übrigens zu einem großen Teil der Deutschen).
Die jetzt hier ankommen sind beileibe keine tumben Analphabeten, die zu blöd zum Benutzen einer Sitzkloschüssel sind. Das sind Leute, die in Syrien eine ähnliche Stellung hatten, wie Du und ich hier.
Und selbstverständlich wären die in der Lage, ein Premiumprodukt herzustellen. Natürlich nicht alle, aber wer einmal durch Feuerbach-Ost gewandert ist, ahnt, dass das nicht nur für Ausländer gilt.
Warum Du immer Syrer anführst, ist mir schleierhaft. Bis Juli 2015 117.000 Syrer machen 20,93 % der Asylanten aus. Die restlichen 80 % kommen aus der ganzen Welt!
Erstens sagt es viel über Dein Verständnis für Zusammenhänge aus, dass Du empfindest, ich würde "immer über Syrer" reden. Ich will nicht sagen, dass ich das noch nie gemacht habe, aber das letzte mal ist eine ganze Weile her und ich glaube nicht, diese im Zusammenhang mit der aktuellen Problematik je erwähnt zu haben.
Zweitens war bei Dir die Rede von 800.000 Analphabeten. Diese Aussage ad absurdum zu führen bedarf es lediglich einer größeren Gruppe, für die das nicht gilt.
So ist das halt mit absoluten Aussagen - Augen auf bei der Wortwahl.
Typisch ing793: lerne erst mal lesen, bevor Du großartig rumkotzt. Ich sprach von teilweise Analphabeten! TEILWEISE! Diese Taktik der Wortverdrehung ist bei Dir öfters der Fall. Aufpassen!
Gast
@Amos, nein, Zetsche und Daimler wollen nicht jedes Jahr 800.000 Leute anstellen. Schon gar keine Rentner oder Kinder.
Wie kommst Du auf diese Schwachsinnsidee?
Wenn Du damit allerdings ausdrücken willst, dass ein paar hundert Facharbeiter für Daimler okay wären, deren Kinder und Frauen und sonstige Familie aber ruhig in Syrien im Krieg krepieren dürfen, dann verdienst Du nichts weiter als unsere Abscheu.

Meine Frau und ich haben beschlossen, ggfls zwei Syrische Kriegswaisenkinder aufzunehmen, sofern dem nicht irgendwelche spanischen Gesetze entgegenstehen, weil wir ja auch "nur" Zugereiste hier sind. Die Anfragen laufen.
Dein Posting von 11:58:56 bezieht sich ausschließlich auf Syrer. Weißt Du nicht mehr, was Du schreibst?

Ich weiß ja nicht, was Du bereits am Vormittag so zu Dir nimmst. Als Arzt würde ich Dir aber raten: Laß es sein!
@ Amos, @ing
Hier mal ein Artikel zum Thema, denke Ihr habt beide zum gewissen Teil Recht.
http://www.welt.de/debatte/kommentare/article146042330/Deutschland-hat-das-duemmste-Einwanderungsgesetz-ueberhaupt.html
Klar bekommen wir gut ausgebildete Syrer, z.B. Ärzte. Die sprechen höchstwahrscheinlich auch hervorragend Englisch, aber kein Wort Deutsch. Jetzt erwarte ich an meinem Stammtisch die erhobenen Hände derer. die sich auf den Operationstisch eines solchen Arztes legen würden. Keine? Hier in der WC auch nicht? Teufel auch, ist die tägliche Praxis tückisch. Klug über syrische Ärzte zu reden ist eine Sache, sich ihnen ohne Sprachkenntnisse anzuvertrauen eine andere.
BTW: seit 2000 vertrete ich regelmäßig einen syrischen niedergelassenen Arzt/Allgemeinmediziner in seiner Praxis.
Gast
Dorfdepp, niemand kann was dafür, dass Du so ungebildet bist und kein Englisch oder sonst was kannst.
Ich war letztes Jahr zwei Wochen in einem Krankenhaus in Spanien wegen einer schweren Lungenentzündung. Die Kommunikation halb Englisch und halb Spanisch funktionierte zwar schleppend, aber eigentlich dann doch einwandfrei.
Das Thema dieses Threads lautet, wieviel Europa wir wollen. Heute lese in unserem Dorfblättchen, wie sich die Ungarn (und andere) in der Flüchtlingsfrage schlank machen. Wer glaubt, mit solchen "Partnern" die VSE gründen zu können, sollte am besten keine Nachrichten mehr lesen. Warnung: "Bildung schadet Ihrer gut gemeinten Weltanschauung!" Böse formuliert, aber wie sollte man es anders ausdrücken?
@ Amos
Dann ist dir sicher folgendes geläufig: هل تفهمني
Yes, I do! But You don't!
Ärzte bauen selten Premiumlimousinen.
Im Gegenzug sind deutsche Krankenhäuser voll mit ausländischen Ärzten, weil sich die deutschen den Stress nicht antun wollen und lieber im Ausland den klinischen Teil ihrer Ausbildung abolvieren.
Als Patient wäre mir einer, mit dem ich mich mit Händen und Füßen verständige, lieber als gar keiner. Und Ärzte untereinander verständigen sich in lateinischen Ausdrücken, die sind international.
und was das derzeitige Bild von Europa betrifft:
Ja, Du hast völlig Recht, derzeit regieren Egoismen der Einzelstaaten und einige tun sich da ganz besonders hervor. Ich glaube auch tatsächlich nicht, dass man die Osteuropäer kurz- bis mittelfristig in ein Gebilde wie VSE integrieren kann, genausowenig wie die Inselaffen.
Ich hoffe 2017 auf ein Referendum, bei dem die Briten den Ausstieg beschließen. Ohne diese Bremser par excellence könnte Kern-Westeuropa einen engeren Zusammenschluss starten und mal sehen, was daraus wird.
England?
Who gives a fart?