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Noch Fragen?

Will die Post kranke Mitarbeiter wegwerfen?

Die Post empört durch rigide Massnahmen: Mit kaltschnäuziger Arroganz werden Mitarbeiter aussortiert und den menschenverachtenden Hartz IV- Regeln überstellt.
Dabei ist der (angebliche) Sozial- Staat an der Post beteiligt. Und das zum 200. Geburtstag von Karl Marx
Frage Nummer 3000097577
Antworten (22)
"...kranke Mitarbeiter wegwerfen?"

Mich macht der kaltherzige Zynismus, der sich durch die Frage zieht, nur traurig und lässt mich fassungslos zurück. (Es) verschlägt mir ob der mangelnden Empathie die Sprache.
man munkelt... der Markt wird es regeln
Was hat unser angeblicher Sozialstaat mit Karl Marx zu tun ?
@cheru:
Die Fragestellung ist zwar neutral gefasst, mit etwas Empathie lässt sich aber durchaus herauslesen, dass sich die Frage kritisch mit dem menschenverachtenden Verhalten der Post befasst.

@musca:
Lies halt mal das Kapital, dann wird es dir wie Schuppen von den Augen fallen.
Sorry, aber ich befasse mich gerade mit H.W. Sinn, das ist auch keine leichte Lektüre.
Ich bin mir zwar nicht ganz sicher, glaube jedoch, Ironie aus deinem letzten Beitrag herauszuhören.
Falls das so ist finde ich es empörend, da du damit indirekt gestresste Mitarbeiter der Post ins Lächerliche ziehst.
@ Stahlfaust

Langsam kannst du einem auf den Keks gehen. Immer nur meckern, aber nichts Konstruktives beitragen.

Du jammerst über "kaltherzigen Zynismus" (ohne irgend etwas konkret zu benennen), jetzt ist es das menschenverachtende "Hartz IV". Was hätten denn die betroffenen Leute ohne Hartz IV? Nix!

Es wäre gut, wenn du jetzt kurz umreißen könntest, wie du die "menschenverachtenden Regeln" verändern würdest, und zwar so, dass es für diejenigen bezahlbar bleibt, die dafür aufkommen müssen.

Jede Wette: Da kommt von dir nichts.
Das ganze Thema ist Unfug: Die Post sucht händeringend Zusteller und wird niemanden raussetzen.

Sie hat aber Kriterien, niemanden unbefristet einzustellen, der häufiger krank ist oder mehrere selbstverschuldete KFZ-Unfälle mit hohem Schaden zu vertreten hat. Das fände ich noch nicht mal schlimm. Solche Mitarbeiter würde ich auch nicht unbefristet einstellen.

Schlimm fände ich es aber, wenn das bislang unerwähnte Kriterium zuträfe: Postboten dürfen in drei Monaten nicht mehr als 30 Stunden länger für ihre Touren gebraucht haben als vorgesehen. Abhängig von der Zeitvorgabe kann das mächtig Streß verursachen und die Gesundheit beeinträchtigen.
@stahlfaust,
betrachte Cherus Antwort mit dem Zynismus-Vorwurf einfach mal als Reaktion auf deine Antwort mit demselben Tenor "kaltherzige Zynismus" in Moonys Frage. Cheru hat (fast) wörtlich zitiert.

Jedem mit einer Spur von Empathie hätte an der Fragestellung und den Antworten herauslesen können, dass sich sowohl die Frage, als auch die Antworten kritisch mit dem "menschenverachtenden" Verhalten befasst hat. (Damit auch ich dich mal weitgehend wörtlich zitiere.)

Wobei ich die Ankerzentren für weit schlimmer halte, als das Verhalten der Post.

Aber kurz zu Umgangsformen, wer anderen ohne Grund ans Bein pisst, darf sich nicht wundern, wenn er nasse Hosen bekommt.
Jeder Arbeitgeber, der einen Arbeiter längerfristig beschäftigen will, hat das legitime Recht, sich die auszusuchen, von denen er größtmögliche Präsenz erwarten kann. Das wird überall praktiziert, nur ist die Post mit ihrer Praxis an die Öffentlichkeit gegangen.
Wer zur Bundeswehr geht, und nicht Berufssoldat wird, hat auch nur eine zeitlich befristete Anstellung. Bei jeder Weiterverpflichtung wird seine Tauglichkeit erneut überprüft, und seine Fehlzeiten und deren Gründe bewertet, darüber hinaus seine bisherigen Laufbahnbeurteilungen. Niemand schreit da auf. Völlig normal. In Beamtenverhältnissen wird man zunächst als Anwärter beschäftigt, um zu sehen, ob man mit demjenigen etwas anfangen kann. Ist er in dieser Zeit öfter krank, wird er neu beurteilt. Was dieses erneute Beurteilen bedeutet, weiß jeder, und niemand schreit.
In meinen Augen ist das legitim, ob es elegant ist und pro-Arbeitnehmer? Nein, ist es nicht, aber es gibt eben 2 Seiten- die des Arbeitgebers und die des Arbeitnehmers.
Wie sage ich immer, wenn ich wieder einen herrenlosen Hund sehe? Ich kann nicht alle retten.
So, nun nennt mich ruhig zynisch. Mir wurscht.
.
Übrigens erinnert mich @stahlfaust an einen alten, mehrfach gesperrten Bekannten.
Moin bh_roth,
aber Stahlfaust hat eine etwas andere Schreibe....okay, nicht Neudeutsch, einen anderen Schreibstil.
Die Formulierung "wegwerfen" anstatt entlassen könnte allerdings passen.....also zu dem, der das Geräusch von 2-und 4-Taktern verwechselte.
Es ist eher der, der aus dem Arbeitsleben ausgeschieden ist . . .
1. wurde ich hier noch nie gesperrt
2. stehe ich im Arbeitsleben
3. ist mir bh_roth hier in der Vergangenheit schön öfter mit asozialen und menschenverachtenden Beiträgen aufgefallen, die so gar zu der hier anngemahnten Liebe, Harmonie und Frieden stehen.
4. habe ich in vielen Jahren hier gelernt, dass eine sinnbefreite Empörung hier allemal größere Wertschätzung erfährt als Lösungsorientierung.

Und geht es letztlich nicht immer um Wertschätzung?
Als doch Sockenpuppe . . .
Menschenverachtung scheint bei dir ja so ziemlich alles zu sein.

Stell dir vor, du wärst Arbeitgeber. Du hast 2 Mitarbeiter befristet für 6 Monate eingestellt.
Nun möchtest du einen davon weiter dauerhaft beschäftigen.

Mitarbeiter A war in den 6 Monaten einmal für 2 Tage krankgemeldet.
Mitarbeiter B war in der Zeit 3 mal krankgemeldet für insgesamt 10 Tage.
Wen von den beiden würdest du nun dauerhaft einstellen?
Den mit dem besseren Fachwissen, der zudem noch die angenehmere Persönlichkeit ist!
Den mit dem menschenverachtenden Nick würde ich nicht einstellen.
Könnte es sein , dass jeder hier ein bischen an dem Dilemma beteiligt ist? Das hier jeder mal online bestellt und prompte Lieferung erwartet, zu jeder Jahreszeit, bei jedem Wetter. Wenn jeder Amazon-Besteller nur mal einen Tag als Zulieferer tätig wäre, bekämen die Zusteller längst den Lohn, der Ihnen eigentlich zustehen würde.
Mir ist zwar nicht klar, wie ich als Besteller Einfluss auf die Entlohnung des Zustellers habe, für mich ist da klar die Politik gefragt. Anhebung des Mindestlohns, Kündigungsschutz wie vor 30 Jahren, Verbot der Zeitarbeit und befristeter Arbeitsverträge wären mal Ansatzpunkte. Natürlich erwarte ich die Zustellung bei jedem Wetter und zu jeder Jahreszeit, der Dachdecker und Elektroinstallateur kann auch nicht nur von Frühling bis Herbst arbeiten.
Bessere Kontrolle der Scheinselbständigkeit nicht vergessen.

Wahrscheinlich würde die Zahl der Onlinegeschäfte sinken, wenn die Paketzusteller besser bezahlt würden, allein schon, weil dies in die Preis einberechnet werden müsste, aber eine direkte Möglichkeit der Einflussnahme auf die Arbeitsbedingungen besteht nicht.

Dein Kaufverhalten steuert auch nicht die Bezahlung der 450-Euro-Kraft hinter der Kasse im nächstgelegenen Supermarkt.
@rayer
Endlich ein Beitrag voller Liebe und Harmonie, der meine Empörung nicht nur teilt, sondern mit wunderbaren Vorschlägen veredelt.
Gleichzeitig zur massiven Anhebung der Mindestlöhne brauchen wir aber noch eine Absenkung der Managergehälter, Prämien für Alleinerziehende und eine deutliche Erhöhung der Hartz-IV-Sätze. Und endlich auch Subventionen für Mieter, damit jeder nach eigenem Ermessen günstig in Innenstadtlagen bleiben kann, wenn er einmal dort wohnt.
@stahlfaust, du bist erst seit kurzem* hier angemeldet und hast schon Beiträge von mir gelesen? Dann zeig mir mal einen meiner "asozialen und menschenverachtenden Beiträge".
Ich bin übrigens nicht hier, um Liebe, Harmonie und Frieden zu verbreiten.
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*) Ja nee, is klar, du liest schon 5 Jahre hier mit, ohne angemeldet zu sein, und kennst deshalb meine Beiträge.