User Image User
User Image User

Noch Fragen?

Gast

Will mal auf dem extremen Personalmangel aufmerksam machen.

Wie ist es möglich das Deutschlandweit ein extremer Personalnotstand herrscht. Was sagt die Politik dazu. Habe ein Restaurant Cafe. Werde wegen Personalmangel schließen. Bin leider nicht der Einzige. Die Branche ist fast egal. Möchte dieses Thema angesprochen haben.
Frage Nummer 3000124275
Antworten (6)
Der Fachkräftemangel in Deutschland herrscht nur, weil die Sklaventreiber die Sklaven nicht oder nur unzureichend bezahlen.
Nun , es ist sehr einfach das zu beantworten.
Bin Elektrofachkraft , mit Jahrzehnten von Erfahrung . Nachdem meine Fa. Insolvenz angemeldet hat x-mal beworben für neuen Job. Dann erst mal ,, zu alt Sie passen nicht zu uns!,,.
Ganz zu schweigen von den ,, Gehaltsvorstellungen,, der neuen Arbeitgebern.
Hat man dann evtl. doch mal einen neuen Job , macht man alles , bloß nicht das für was man eingestellt wurde , sondern nur ,,Fremdarbeiten,,.Z.B. Fussboden legen , Entsorgung von Altlasten aller Art u.s.w. u.s.w.. Krönung des Ganzen = Einen festen Arbeitsplatz bekommst du in diesem unserem Lande nicht mehr. ;-(
Der einzige Bereich, in dem es wirklich einen Mangel gibt, sind Leute mit zwei Jahren Berufserfahrung.
Sie haben den Anfängerschock schon hinter sich, sind aber noch bereit, für die angebotenen Nüsschen zu arbeiten.

Wäre die Nachfrage wirklich so hoch, würde sich das bei den Gehältern bemerkbar machen oder bei der Bereitschaft, ältere Mitarbeiter einzustellen.
Das stimmt nicht mit dem Personalnotstand. Hab mich schon bei Arbeitgebern beworben, die einen Riesenstapel von Bewerbungen vor sich liegen gehabt haben. Ich denke, es ist eher das Problem, das manche Chefs nicht mit der Zeit gehen und die Stelle immer noch in der Zeitung veröffentlichen, obwohl alle Stellensuchenden mittlerweile im Internet gucken.
Wer sucht denn händeringend Personal? Nur die Firmen die keine Kohle auf den Tisch legen, die anderen besetzen die freien Stellen in wenigen Wochen.
Es hat jahrzehntelang Branchen übergreifend in allen Fachzeitschriften gestanden:

Wer heute nicht ausbildet, hat morgen keine Fachkräfte!