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Noch Fragen?

Will mir irgendwann mal ein Traumhaus bauen. Was brauche ich dazu an Eigenkapital? Was für eine Quote?

Frage Nummer 12499
Antworten (4)
Hallo Waldemar.
Das ist immer von der finazierenden Bank abhängig. Die Fage des Eigenkapitals wird anhand der zu finanzierenden Summe beantwortet. Als Faustformel werden gerne mal 20 - 30 % der Kauf/ Bausumme veranschlagt. dazu kommen aber eben noch diese bösen Nebenkosten, wie Grunderwerbsteuer und Notarkosten. Diese werden normalerweise nicht mitfinanziert, und werden auch nicht auf die Finanzierung angerechnet. Ich bin da nicht mehr gan auf dem laufenden, aber ich glaube 3% der Kaufsumme kommen da zusammen;-)
Es kommt natürlich dabei ganz darauf an, ob dir eine Luxusvilla oder eher ein skandinavisches Blockbohlenhaus vorschwebt. Da solltest du schon ganz genau kalkulieren und alles durchrechnen, ansonsten frißt einen so ein Projekt nämlich ganz schnell auf. Unter einem Minimum von 200.000 € ist da aber meiner Meinung nach nichts drin.
Wenn man ein Haus bauen will, dann sollte man mindestens 1/3 der Kosten als Eigenkapital haben, denn die Grunderwerbssteuer, die Kosten für den Notar und die Grundbucheintragung darf man bei der Berechnung nicht vergessen. Zur Zeit sind die Zinssätz niedrig und die Immobilienpreise im Keller, da lohnt sich die Überlegung schon.
Die Eigenkapitalquote sollte mindestens bei 20 Prozent liegen, mehr ist natürlich immer besser. Wenn Dein Haus also eine halbe Million Euro kostet, dann brauchst Du 100.000 Euro als Eigenkapital. Alleine für Steuern und Notar musst Du mit 5% rechnen, das sind dann schon einmal locker 25.000 Euro, die eigentlich noch einmal oben drauf kommen...