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Noch Fragen?

Winterreifen jetzt schon auf´s Auto?

Hallo Leute, habt Ihr schon Winterreifen drauf? Teilweise haben wir hier im Süden um 4 Grad in der Nacht....
Frage Nummer 101515
Antworten (14)
Einer hat Winterreifen und steht in der Garage, der andere hat Sommerreifen und wird täglich genutzt. Sobald Schnee einsetzt wird gewechselt.
Wer die Winterreifen in der Werkstatt aufziehen lässt, sollte bis zum Einsetzen winterlicher Verhältnisse warten, weil dann ganz viele Leute plötzlich dringend einen Termin haben wollen, also scheint das die richtige Strategie zu sein. Wer seine Winterreifen selbst aufzieht, sollte bis zum ersten Schnee damit warten, weil man dann beim Wechseln nicht so ins Schwitzen kommt.
Das war doch von Oktober bis Ostern, nicht wahr?
Winterreifen entfalten ihren Vorteil bei Eis und Schnee und bei Tages(!)temperaturen, die dauerhaft um den Gefrierpunkt oder darunter liegen (es sei denn, Du fährst hauptsächlich in der Nacht).
Die Sache mit den 7° halte ich für reines Marketing, damit auch die Kölner hier auf Winterreifen umsteigen. Wahrscheinlich sind beide Reifentypen zwischen 0° und 10° einigermaßen gleichwertig.
Bei unserer Familienkutsche sind sie schon seit drei Wochen drauf (allerdings hauptsächlich, weil meine Frau auch dieses "O bis O" kennt und aus Prinzip gedrängelt hat - derzeit haben wir Tagestemperaturen von 14° und da wären Sommerreifen besser)
Moin, ich habe gerade ein Fahrsicherheitstraining beim ADAC absolviert und war einer der wenigen in der Gruppe mit Winterreifen.
Bei Vollbremsungen und Kurvenfahrten auf nassem und glitschigem Untergrund waren die Winterreifen den Sommerreifen haushoch überlegen. Auf der Teststrecke mit nassem Untergrund waren die Winterreifen die einzigen, die ihr Fahrzeug zum Stehen gebracht haben. Die Sommerreifler schlidderten wie ein Karussel bis zum Ende der Strecke.
Also die Frage beantwortend: unbedingt Winterreifen aufziehen.
Zitat: "..waren die Winterreifen die einzigen, die ihr Fahrzeug zum Stehen gebracht haben
Das möchte ich ernsthaft bezweifeln.
... das war wirklich so. Haben uns alle selber gewundert.
vielleicht muß es heißen: rechtzeitig zum stehen gebracht. Also mit akzeptablem Bremsweg.
Davon abgesehen.. neilos Bericht verleitet mich jetzt doch, nächste Woche die Winterräder montieren zu lassen.
... und Ihr habt Euch zu Recht gewundert.
Alle einschlägigen Tests von Fachleuten besagen, dass Sommerreifen auf trockener (sowieso) und auch auf nasser Fahrbahn den Winterreifen insbesondere beim Thema Bremsweg weit überlegen sind, und das bis hinunter in Temperaturbereiche, die einiges unter den kolportierten 7°C liegen.
Winterreifen sind dann gefragt, wenn es schmierig wird. Eis, Schnee, auch Laub oder Matsch, da sind die Winterreifen überlegen.
Zur Zeit sind es 14°C und wer überwiegend bei Trockenheit oder leichtem Regen auf Autobahnen oder Landstraßen fährt, kann sich (sollte sich sogar) in aller Ruhe Zeit lassen mit dem Reifenwechsel.
Natürlich bringen Winterreifen bei diesen Temperaturen etwas. Unter 8 Grad Celsius macht sich die weichere Mischung deutlich bemerkbar und können in gefährlichen Situationen die entscheidenden Meter ausmachen. Auf nasser Strasse ist ein Winterreifen aufgrund des Profilschnittes einem Sommerreifen immer überlegen - egal ob Sommer oder Winter. Ein Breitreifen bringt beim Bremsen, vor allem auch auf nasser Strasse weitere Vorteile - übrigens senkt ein Breitreifen aufgrund geringerer Walkarbeit auch den Verbrauch im Vergleich zu Normalreifen (vgl. Horst Gräter " Service Fibel KfZ Räder und -Reifen" Vogel - Buchverlag Würzburg :)
Gast
Das macht man aber so, im Winter Winterreifen im Sommer Sommerreifen.
Warum bekommen Spritsparer dann die dünnsten zugelassenen Reifen?
Laurinstern, was für ein Blödsinn.
Es gibt eine Faustregel von O bis O also von Oktober bis Ostern.
Das hat mit der Zusammensetzung des Gummis zu tun.