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Noch Fragen?

Wir planen einen Natursteinboden im Wohnzimmer. Aber wie ist das eigentlich, speichert der Boden auch ein wenig die Wärme?

Frage Nummer 28718
Antworten (4)
Auf jeden Fall sollte die darunterliegende Decke gedämmt sein, da Naturstein eine sehr hohe Wärmeleitfähigkeit besitzt, und dadurch auch als "Fußkalt" empfunden wird. Eine gewisse Speicherfähigkeit ist aufgrund der hohen Dichte sicher gegeben, trotzdem wird bei 20° Raumtemperatur ein Steinboden kälter empfunden als z.B. ein Holzboden. Vielleicht ist es ja im Zuge der Renovierung möglich, den Rücklauf der Heizung mittels Kunststoffrohren im Boden zu verlegen, zumindest im Randbereich, ähnlich einer Fußbodenheizung ?
Es kommt ein wenig auf euer Heizsystem an. Habt ihr Fußbodenheizung? Wenn ja, dann spricht eigentlich nicht allzu viel dagegen. Habt ihr keine, dann kann es verdammt kühl an den Füßen werden. Oder aber ihr legt in den Hauptbereichen einige Teppiche oder Brücken aus.
Naturstein hat eine gute Wärmeleit- und Wärmespeicherfähigkeit. Für einen Boden muss dieser aber erst einmal erwärmt werden, damit er die Wärme speichern und dann wieder abgeben kann. Ist also eine ideale Ergänzung zu einer Fußbodenheizung, aber ohne eine solche werdet ihr, so fürchte ich, schnell kalte Füße kriegen...
Ein Steinboden speichert die Wärme hervorragend. Elektroheizungen nutzen Steinplatten, um die Wärme zu speichern. Es ist keine schlechte Idee, einen Steinboden mit einer Fußbodenheizung zu kombinieren. Dann wird die Wärme wirklich optimal erhalten bleiben.