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Noch Fragen?

Gast

wir wollen heiraten aber einen Doppelnamen für unsere Kinder

In welchem Land müssen wir heiraten damit unsere Kinder im Nachnamen einen Doppelnamen tragen dürfen und es in Deutschland anerkannt wird?
Frage Nummer 3000028904
Antworten (20)
Am besten wäre doch ein Doppel-Doppel-Namen
Chantal Jasmine Müller-Wipperfürth Leutheuser- Schnarrenberger oder so.
Es gibt Länder (Dritte Welt natürlich weil abweichend von deutschen Gesetzen) in denen man sich jeden Namen geben kann, den man will. Auch den Nachnamen.
Schweden zB.
Um es in D anerkennen zu lassen, dazu benötigt es Zeit und Geduld. Es ist nicht unmöglich.
Das beste wäre, wenn das Kind in Schweden oder einem anderen Dritte Welt Land geboren würde.
Das hat aber mit Hochzeit nichts zu tun.
Gast
warum muß ein Kind mit einem Doppel- /Mehrfachnamen bestraft werden?
Warum soll es das Kind in der Schule einfacher haben als die Eltern?
Jedes Elternteil muß sich verewigen und möglichst alle Oppas und Ommas noch dazu.
Der Gesetzgeber hat sich schon was gedacht, daß er das untersagt hat.
Ich rauch jetzt noch eine zweite Ziggi, da unten ist ein Mordsgeschrei.
Habe in meiner Klasse einen Jungen mit Doppelnamen (in NRW). Der Vater ist Spanier, die Mutter Deutsche. Der Junge wurde in Spanien geboren. Also auf zur Geburt nach Spanien!

Aber vielleicht ist das ja auch nur ein Sonderfall, weil 2 Nationalitäten beteiligt sind.
Mein zweiter Vorname ist Windows. Kann ich dagegen klagen? @The Nichtskönners, auch Admins genannt: Bekommt Ihr Error 500 noch in diesem Jahrtausend gebacken? Von Tätigkeiten, die man nicht versteht, sollte man die Finger lassen, Ihr Stümper.
Da die Eltern sich bei der Wahl des Namens ihres Nachkömmlings bereits Probleme bereiten, bin ich skeptisch, ob die Geschichte positiv ausgeht.
Amos, sei bitte nicht so pessimistisch. Es gibt durchaus Kinder, welche ihre Eltern klaglos ertragen.
Chantal-Therèse Szymansky
Ich vermute mal, das ist diese Sorte Eltern, die auf Elternabenden immer unter dem Pukt "Verschiedenes" eine endlose, fruchtlose Debatte um Kaisers Bart anzetteln.
"um des Kaisers Bart
Oberlehrer
Angenehm.
Gast
da habe ich aber auch noch eine Frage? worum ging es noch, heute Abend?
ummen Kaiser sein Bart
ing793
Deine Annahme bezüglich des Eintrages in die Geburtsurkunde möchte ich erweitern.

In zivilisierten Ländern wie Schweden und Australien hat jeder Mensch ein Recht darauf, seinen eigenen Namen zu wählen, und nicht sein ganzes Leben lang mit einem Namen herumzulaufen, der ihm von irgend einer Behörde aufgestempelt wurde.
Ich kannte mal einen, der hieß Elvis Presley (nein, nicht The King, der war schon tot), ganz offiziell. Niemand fand das komisch, denn ein Mensch hat das Recht auf seinen eigenen Namen.

Wie das geht?
Auf zum Standesamt, Formular ausfüllen, dass man seinen jetzigen Namen aufgibt, und dafür einen neuen annimmt. Dauert keine halbe Stunde, Gebühr bezahlen und man bekommt eine Urkunde in der der neue Name bescheinigt wird.

Das mag für Menschen, die sich vor dem Gessler-Hut verbeugen unglaublich klingen, es ist aber Tatsache.

Das mit der Namensänderung gibt es auch in Deutschland. Selbst Herbert Ernst Karl Frahm hatte seinen Namen in Willy Brandt geändert und wurde damit Bundeskanzler von 1969 bis 1974.
ing793
die Frage war »In welchem Land müssen wir heiraten ...«
Wie du genau so wie ich weiß, ist es fast unerheblich, in welchem Land man heiratet, sofern ein bilaterales Abkommen zwischen den Ländern besteht.
In Deutschland ist – wie du richtig erwähntest – die Geburtsurkunde für die Namensgebung wichtig, das ist aber nicht überall so, und auch nicht zwingend in Deutschland.

In Deutschland kann man seinen Namen ändern. Frauen ja sowieso wenn sie heiraten und dann geschieden werden, wieder zurück. Aber vor dem Gesetz sind das ja nur Frauen, und die zählen wenig.

Ich kenne einen Fall, den ich hautnah miterlebt habe:
Ein junger Deutscher wanderte aus nach Australien. Dort nahm er die Australische Staatsbürgerschaft und einen neuen Namen an.
Dann lernte er eine deutsche Touristin kennen. Liebe und alles. Heirat in Watsons Park, alles sehr romantisch. Heiratsurkunde mit dem Namen des Ehemannes. Damit ist sie zum Generalkonsulat in Sydney gegangen, und hat einen neuen Pass beantragt. Kein Problem, kommt ständig vor.

Zurück nach Deutschland zu seinem ehemaligen Ortsamt, dort kannten sie ihn noch nach 8 Jahren.
Papiere vorzeigen und alles. »Ich möchte den Namen meiner Frau als Familiennamen annehmen«.
»Das ist ja interessant, solch einen Fall hatten wir noch nie. Ich muss mich beraten, können Sie morgen Nachmittag wiederkommen?«
Er ging wieder hin, und man sagte ihm, dass sein Antrag bewilligt wurde. Er könne einen neuen Personalausweis und Reisepass beantragen. Und kurze Zeit später hatte er beide Ausweise mit seinem richtigen Namen, und nicht einem Namen, den man ihm kurz nach seiner Geburt aufgestempelt hatte.

Und was elfigy angeht
»der Gesetzgeber hat sich etwas dabei gedacht« na klar, was denn wohl?
ing793
da sind wir beide zu 50% einer Meinung.
Und das bedeutet bei dir ja schon viel *hüstel*
In Griechenland und Spanien.
Keiner möchte im Falle einer Heirat seinen Nachnamen ändern (weder Mann noch Frau) und jeder möchte selbstverständlich den gleichen Nachnamen haben wie sein Kind (sowohl Vater als auch Mutter). Insofern ist der doppelte Nachname für die Kinder die beste Lösung. Das diese mitunter unpraktisch ist, steht ausser Frage. Aber dann ist es eben manchmal ein bisschen unpraktisch. Alle gewoehnen sich mit der Zeit daran. Am schnellsten die Kinder. Ich spreche aus eigener Erfahrung. Meine sin 19, 17 und 14 Jahre alt.