User Image User
User Image User

Noch Fragen?

Wird es in 20 Jahren noch LKW-Fahrer, Lokführer und Piloten geben?

Wenn fahrerlose Autos, ferngesteuerte Eisenbahnzüge und Drohnen sicherer sein werden als von Menschen gesteuerte Systeme, werden diese Berufsgruppen vermutlich aussterben.
Frage Nummer 100738
Antworten (17)
Gerade in der Passagierbeförderung wird es letztere Berufsgruppe immer noch geben. Im militärischen Bereich wird das Fliegen mit einer menschlichen Besatzung sicher weiter zurückgedrängt, denn es gibt keinen Grund, bei einem Waffensystem, welches lediglich Lenkflugkörper dorthin transportiert, wo Ziele schon beleuchtet sind, das Leben von Piloten zu riskieren.
Man darf beweifeln, daß in 20 Jahren die Technik so weit sein wird, daß in den genannten Berufen tatsächlich gefahrlos auf Menschen verzichtet werden kann.
Na und? Köhler und Töpfer gibt es auch kaum mehr.
MfG primusinterpares
Ich kann mir auch nicht vorstellen dass man in 20 Jahre komplett auf diese Berufe verzichten kann. Sieh dir an wie sich die Macher von Zurück in die Zukunft 2 die Zukunft in 30 Jahren vorgestellt haben. Das ist nächstes Jahr. Kaum etwas ist davon eingetreten.
In London soll die fahrerlose U-Bahn spätestens 2020 eingeführt werden, liebe Lokführer... Link
Ja, Mars, sicher.
Und der neue BERliner Flughafen ist seit vorigem Jahr in Betrieb....
und die Erde ist eine Scheibe, okay.....
Wir reden ja nicht von Berlin. Die Londoner haben es auch geschafft, alle olympischen Sportstätten nicht nur vor der Zeit, sondern auch unter den veranschlagten Planungskosten zu bauen. In Deutschland scheint sowas zurzeit auch nicht möglich zu sein. In meiner Vorstellung ist eine computergesteuerte U-Bahn-Logistik kein Hexenwerk. Das Streckennetz verändert sich eher selten, die Züge sind eh voll überwacht und hängen im Netz. Aber ich bin da kein Experte. Deshalb habe ich nur einen Presseartikel verlinkt.
Moony, in Lille bin ich schon vor 20 Jahren mit einer führerlosen U-Bahn gefahren. Das Prinzip ist im kleinen Massstab also schon erprobt.
London ist eine andere Kategorie, aber prinzipiell sicher möglich.
Fahrerlose Autos, ferngesteuerte Eisenbahnzüge und Drohnen gibt es schon, das ist keine Utopie. Die Sensorik/Bildverabeitung gibt es auch schon. Wenn die in dem bisherigen Tempo weiterentwickelt wird, können Fahrzeuge rechtzeitig Hindernisse erkennen. Bei der zivilen Luftfahrt gebe ich bh_roth recht, mit Autopilot und automatischen Landesystemen kann man schon heute fliegen, die Piloten werden nur dafür fürstlich bezahlt, dass sie im Notfall intelligenter als ein programmierter Computer reagieren. Obwohl bei der vor Brasilien in den Atlantik gestürzten Air-France-Maschine die Piloten aufgrund fehlerhafter Sensoren Fehler gemacht haben. Warten wir es also ab.
Geister U-Bahnen fahren hier schon lange.
Ich kann mir das innerhalb der nächsten 20 Jahre auch für die Bahn vorstellen.
Für fahrerlose Autos und Lkws kann ich es mir nicht vorstellen. Da ist mir der Zeitraum zu kurz. Vielleicht in 50 Jahren. Aber wir stochern im Nebel. Wenn jemand vor 20 Jahren das Internet so vorausgesagt hätte, wie es heute ist....
der Gipfel der Erkenntniss wäre, wenn es künftig weder Autos, LKW, Eisenbahn und Flugzeuge geben würde, der Mensch sich selbst gegen Null dezimiert hätte.
Meines Wissens gibt es in Paris auch schon vollautomatische Züge.
Sollte ich ich diesem Leben noch einmal Paris besuchen, werde ich tunlichst die Linie 1
meiden...!
moonlady,
zum Kennenlernen kannst du mit der führerlosen Magnetschwebebahn auf dem Frankfurter Flughafen vom Terminal 1 zum Terminal 2 fahren.
Ich hoffe inständig, dass es in der Zukunft noch "menschliche" Arbeitsplätze geben wird. Alles von Maschinen übernehmen zu lassen, darf nicht Gang und Gebe werden!
Danke, Dorfdepp,
für den (hoffentlich) nettgemeinten Tip, ich verzichte dann dankend.
Ich habe einfach Angst, mich einem nur von Rechnern gesteuerten Fahrzeug anzuvertrauen.
Unfälle können immer passieren, das ist mir klar, mir sind die von Menschen verursachten einfach lieber!
Ich bin der Meinung diese Gruppen wird es auch in Zukunft geben, man sieht doch immer wieder, dass die Systeme versagen.