User Image User
User Image User

Noch Fragen?

Antworten (7)
Meines Wissens gehören zu den Baunebenkosten auch die Gebühren bzw. Kosten für den Notar. Und das Finanzamt verlangt eine Grunderwerbssteuer. Falls du nicht selber bauen möchtest, sondern eine Immobilie kaufst, kommt es natürlich auch noch darauf an, ob du das privat erledigst oder ob ein Makler hierfür benötigt wird. Dieser verlangt dann noch eine Provision.
Des Weiteren fallen Kosten sowie Gebühren für eine Baugenehmigung an. Schließlich kann man ohne eine solche überhaupt nicht mit dem Bau anfangen. Es sind eine ganze Reihe von Kosten, die da auf einen zukommen. Ich würde mich bei meiner Hausbank darüber beraten lassen. Schließlich finanziert diese in dem meisten Fällen das ganze Vorhaben und muss sich demnach auch hierüber auskennen.
Bei BAUnebenkosten (BNK) setze ich einen Neubau voraus. Dazu gehört meist alles, was nicht innerhalb der Außenmauern liegt, z. B. Bauwasseranschluß, Baustrom, Anschluß an die Kanalisation, ans Stromnetz und ggf. ans Gasnetz. Dazu können auch gehören: Baugrube ausheben, Fundamentplatte (wenn es heißt: ab Oberkante Fundament) und Bauschuttbeseitigung. Meistens dann noch Zuwegungen und Gartenanlage bzw. planieren des Grundstückes. Die BNK können unterm Strich ganz erheblich sein. Die Leistungsbeschreibung also genau durchlesenund konkrete Auskunft verlangen was bauseits (vom Bauherrn) zu leisten ist. Manches ist Verhandlungssache, solange der Vertrag nicht unterschrieben ist. Danach ist alles Glückssache.
Das würde ich auch machen. Falls die Bank sich aber, wider Erwarten, nicht auskennt, dann können sie dir wenigstens Bescheid geben, wo du dich hinwenden kannst. Die anfallenden Kosten bei einem Bau sind nämlich nicht zu verachten, von den nötigen Versicherungen, bis hin zu den Kosten eines Prüfstatikers, über Vermessungskosten usw.. Die Liste kann lang sein.
Baunebenkosten sind:
3,5 % Grunderwerbssteuer für das Grundstück
zzgl. Notarkosten, Baustrom, Bauwasser, Container für Müll, Lagercontainer für Material, Hausanschlußkosten wie Frischwasser, Abwasser, Telefon, Kabelfernsehen, Strom, Gas, Bautoilette, Kosten für Bodengutachten, Kosten der Einmessung, Bauhaftpflichtversicherung, Kosten für die evtl. Sicherung der Baustelle, Beiträge zur Genossenschaft wenn Bekannte oder Angehörige auf der Baustelle mitarbeiten (Ausbauhaus). Schauen was im Bauwerksvertrag der Hausbaufirma steht und welche kosten z. B. übernommen werden, z. B. Container, Baustrom usw.

Zusammen kann man mit ca. 10 % - 12 % der Gesamtbausumme als Baunebenkosten rechnen.

NTE111
Hier eine Liste typischer Baunebenkosten, die auf hausbaugrundriss.de sehr ausführlich beschrieben wurde.

Grundstückskauf
- Notar Kaufvertrag
- Grundschuldbestellung
- Grundbucheintragung
- Maklerprovision
- Grunderwerbsteuer

Bauvorbereitung
- Baugenehmigung
- Bauvertragsprüfung
- Prüfstatiker
- Grundstücksfreimachung
- Vermessung
- Bodengutachten
- Abriss Altbauten
- Baumfällung
- Baustraße
- Bauwasser und Baustrom Herstellung
- Zusätzliche Erdarbeiten
- Erschließungskosten
- Gasanschluss
- Abwasseranschluss
- Frischwasseranschluss
- Strom
- Telefon
- Kabelfernsehen

Bauphase
- Versicherungen
- Bauherrenhaftpflichtversicherung
- Bauleistungsversicherung
- Bauzeitzinsen
- Baubegleitung und Baugutachten (z.B. TÜV)

Nach dem Hausbau

Außenanlagen
- Terrasse
- Wege
- Carport / Garage
- Rasen anlegen
Innenausbau
- Küche
- Teppiche und Bodenbeläge
- Malerarbeiten
- Kamin
Eine Große Liste mit allen Baunebenkosten (Mit Beispielen und Preisen) findet Ihr hier --> http://www.massivhaus.de/ratgeber/baunebenkosten-hausbau.html