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Noch Fragen?

Wo bekomme ich ein Echtheitszertifikat für meine DDR-Briefmarken her? Ich möchte diese auf dem Flohmarkt verkaufen.

Frage Nummer 24869
Antworten (6)
Was soll das denn jetzt? Ist schon Mitternacht? Hier ist es noch hell.
DDR-Briefmarken sind nicht viel wert, weil sie nicht selten sind, daher vermutet auch keiner, dass du gefälschte hast, und wird auch nicht nach einem Zertifikat fragen.
Wenn du meinst wirklich seltene zu besitzt, wird der versierte Käufer an der Briefmarke selber erkennen, dass sie echt ist. Spar dir das "Zertifikat". Am besten kann man nämlich ein "Zertifikat" fälschen, und wenn du ein solches vorzeigst wird der Käufer mißtrauisch.
Briefmarken brauchen kein Zertifikat. Ein Kenner schaut nach Wasserzeichen, Zähnung usw. und der Wert wird nach Katalog bestimmt.
Wertvolle Marken sind ja anscheinend nicht dabei.
Es gibt freie Prüfer, die die Marken untersuchen und ein entsprechendes Zertifikat ausgeben. Es gibt auch speziell bestellte Bundesprüfer, die Zertifikate ausstellen. Häufig findet man solche Leute bspw. auf Briefmarkenbörsen. Was so eine Echtheitsbestätigung kostet weiß ich leider nicht.
Genaue Informationen zum Verfahren, zu den Kosten der Prüfung und zur Erstellung eines Zertifikats können beim Bund Philatelistischer Prüfer e.V. (im Internet unter www.bpp.de) eingeholt werden. Zu beachten ist, dass sich die Prüfer auf bestimmte Prüfgebiete spezialisiert haben. Auf der Seite bpp.de ist eine Prüferliste zu finden, die auch Prüfer von DDR-Briefmarken aufführt.
Also wenn du ein echtes BPP-Zertifikat (von einem Bundesprüfer) haben möchtest, dann musst du dich an den zuständigen Prüfer deines Sammelgebietes wenden. Es gibt allerdings auch freie Prüfer, die aber keinen BPP-Stempel vergeben dürfen. Insofern würde ich dir eine echte Prüfung von einem Bundesprüfer empfehlen.