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Noch Fragen?

Wo bleibt die so gefürchtete Erderwärmung?

Im Moment habe ich eher das Gefühl, daß wir auf eine neue Eiszeit zusteuern.
Frage Nummer 59317
Antworten (18)
Tja, lieber Amos, ein extrem strenger Winter 2011 /12 (viele mussten viel Heizungskosten nachzahlen), gefolgt von einem verregnetem Sommer, und jetzt wieder eine Heizperiode, die länger als ein halbes Jahr dauert- da können einem schon mal Zweifel kommen. Bezeichnenderweise sind diejenigen, die immer den warnenden Finger heben, ziemlich kleinlaut sind in diesen Tagen.
Ich persönlich glaube an eine Klimaerwärmung, die aber nicht signifikant anders ist als die vor 5 Mio oder die vor 1 Mio Jahren. Alle, die warnen, stützen sich auf Aufzeichnungen, die über 150 Jahre etwa gemacht wurden. Das ist nicht sehr seriös.
Letztendlich ist es nur eine Panikmache, um der so beunruhigten Bevölkerung neue, unangenehme und teure Gesetze unterjubeln zu können.
Du sagst es! Völlig richtig. Schön, daß es diese WC gibt für Meinungsäußerungen, für die man sonst in den Knast käme! ;-)
Es ist wirklich ein Trauerspiel.Ich experementiere schon mit Stechapfel und Bilsenkraut, um ein vernünftiges Antidepressiva zu bekommen (vergiss Johanneskraut). Wie sonst soll man diese trüben Tage heil überstehen? Aber im Ernst: um verlässliche Daten über Erderwärmung zu bekommen, brauchts globale Werte, kleine regionale Wetterkapriolen haben keinen Aussagewert.
Soweit ich informiert bin, bestreiten die Klimaforscher auch nicht, daß wir in einer Phase natürlicher Erderwärmung sind. Aber was auffällt ist, daß es ca. hundertmal so schnell geht, als durch rein natürliche Ursachen. In früheren Erderwärmungphasen hatten die Pflanzen und Tiere die Möglichkeit, sich den Veränderungen anzupassen. Evolution geht nur sehr sehr langsam.
Die Klimaerwärmung führt derzeit dazu, dass es am Nordpol wärmer wird. Sieht man sehr schön auf Fotografien, wie die Eisfläche in den ketzten Jahren abgenommen hat. Die Erwärmung des Norpolarwassers führt wiederum dazu, dass der Golfstrom nicht mehr dort absinklt und damit wesentlich weniher Wärme aus der Golfregion abtransportiert. Folge: In der US-Golfregion wird es immer wärmer, was die Bildung von Hurrikans begünstigt, und in Europa wird es kälter, weil weniger Wärme aus dem US-Golf ankommt.
Fazit: Das Klima ist so komplex, dass man über Rückkopplungen, Resonanzaufschwingungen und Sekundäreffekte gar keine Aussagen treffen kann.
Der Winter ist nicht zu kalt und dauert nicht zu lange, er liegt vollkommen im Durchschnitt. Leider ist ein Grossteil der Menschheit mittlerweile so sehr an vollkommen verfrühte Frühlingsanfänge gewöhnt, dass diese bereits als Normalität angesehen werden. Sie sind aber nicht normal, sondern nur eine Folge der Klimaerwärmung.

Ich bin mal gespannt darauf, wann der erste Skeptiker kommt, der das "Totschlag-Argument" bringt, dass Grönland so von den Wikingern genannt wurde, weil die Insel ja soooooo grün war damals...
1 bis 2 Grad kälter oder wärmer im WInter merkst du nicht großartig, aber messen kann man es. Man darf sich bei sowas schon gar nicht von dem eigenen gefühltem Eindruck verlassen.
Fakt ist: die Luft wird in vielen Gebioeten wärmer, und zwar schzneller, als es jede frühere Erwärmung erreicht hätte. Die Arktis hatte weite Flächen ihres Eises eingebüßt, in der Antakrtis kalben die Gletscher wesentlich öfter. Welche Effekte nun wieder einsetzen, weiss kein Mensch. Schneien tu es nur, wenn es nicht zu kalt ist. Die Erwärmung in der Antarktis schneit es wieder, wo jahrzehntelang kein Schnee fiel.
Kein Mensch weiss, mit welchem "Feuer" wir hier gerade spielen. Und der einzige Grund ist: wir sind zu viele.
Es ist so, wie elfigy und Rocktan schreiben. Die Geschwindigkeit ist das besorgniserregende.
**** Traf die Erde einen anderen Planeten und beklagte sich, daß sie Fieber habe und sie wäre überlastet und kurz vor einem Burnout. Der Arzt hätte gesagt, sie hätte die Menschheit. Tröstete der andere Planet. "Ach, das kenne ich. Das hatte ich auch mal. Das geht vorüber " ****
Du bist in deinem Gefühl von den aktuellen Temperaturen gesteuert. Es kommt aber vielmehr auf den jährlichen Durchschnitt und dessen Vergleich mit den Vorjahren an.

Was man bei dieser Betrachtung dann feststellen kann, ist eine Erwärmung. Ob und inwiefern dieser Trend "natürlich" oder "menschengemacht" ist, darüber kann man sich köstlich streiten.
@stellie: die Bewertung stammt nicht von mir.
@Rocktan

Verstehe und weil es in Europa immer kälter wird, schmelzen auch die Gletscher immer weiter ab. Sehr logisch muss ich schon sagen.
@Rocktan

Ich merke schon. Du kennst dich mit dem Klima genauso gut aus wie mit Festplatten.
Damit auch du Blödmann eine Chance hast zu verstehen: Wenn die Sommer erheblich kälter werden, die Winter aber nicht, sinkt die Durchschnittstemperatur, aber Gletscher und Eis können im Winter nicht mehr genug Eis aufbauen als im Sommer verloren gegangen ist. Wenn das nicht ein dein Hirn reinpasst halt in Zukunft einfach die Klappe. Aber ich sagte ja schon, dass du nicht in der Lage bist, selbständig weiter zu denken.
@Rocktan, sieh mal hier.
Ist ja wirklich extrem wie die Temperatur in Europa absinkt, gelle? Aber der selbsternannte Superklimatologe Rocktan weiß es natürlich besser. Wie fälscht du eigentlich deine Statistiken?

Die Temperatur in Europa KÖNNTE in Zukunft durch Änderungen am Golfstrom absinken. Es gibt aber auch gegenteilige Behauptungen.
@Zombijaeger: was soll diese Konfrontation?In wenigen Jahrzehnten sind die fossilen Resourcen aufgebraucht, bis dahin wird Asien noch mal gründlich einheizen, USA nach wie vor ein mehrfaches an Energie pro Kopf verbrauchen als der Rest der Welt. Während wir eine Energiesparbirne in die Küchenlampe einschrauben und uns damit als Retter der Welt fühlen.
Langsam schalten ja die, die immer höhere Temperaturen für Deutschland vorhergesagt haben, um. Man kann nicht behaupten, dass sie nicht flexibel wären, sich den Gegebenheiten anzupassen. Ich kann mich noch gut an folgendes erinnern:
Wir müssen in Deutschland für mehr Schattenplätze sorgen, weil die Sommer immer länger und immer heißer werden, und die Winter nicht mehr so kalt und lang.
Umschalten hört sich jetzt so an: Die Erderwärmung führt zu einer neuen Eiszeit. Jetzt ist die Argumentationskette wieder stimmig zu den vorherrschenden winterlichen Verhältnissen. In meiner privaten Wetteraufzeichnung (für außerhalb von Deutschland) hatte ich jedenfalls noch keine Voll-Heizperiode, die sich, beginnend im Oktober, in den April hineinzog. Und damit meine ich kein Zuheizen, sondern Heizung läuft volle Pulle.
... In meiner privaten Wetteraufzeichnung (für außerhalb von Deutschland) ...

Welche Gebiete außerhalb Deutschlands zeichnest du denn auf?
So so, gemäß Rocktans Meinung wird es also in Europa immer kälter. Ich merk nichts davon komischwerweise. Dafür öfter mal Gluthitze im Sommer. Wahrscheinlich schreibt Rocktan zurzeit nicht mehr so viel, weil er selber gemerkt hat, was für einen Unsinn er er hier von sich gibt. Selbsterkenntnis ist jedenfalls der erste Weg zur Besserung.