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Noch Fragen?

Wo finde ich Informationen zum Thema Anonyme Alkoholiker?

Der Mann meiner Freundin ist Trinker. Jetzt haben wir ihn überredet, sich zumindest mal mit dem Thema Anonyme Alkoholiker auseinander zusetzten.
Frage Nummer 2044
Antworten (8)
Zum Beispiel hier:

www.anonyme-alkoholiker.de
Informationen zum Thema Anonyme Alkoholiker findest du im Internet oder bei Suchtberatungsstellen. Wenn der Mann deiner Freundin bereit ist, sich zumindest mit dem Thema zu befassen, hat er schon einen großen Schritt getan.
Adressen der Selbsthilfegruppen „Anonyme Alkoholiker“ in der jeweiligen Stadt kennen meistens sowohl die Psychotherapeuten als auch die Psychiater. Gegebenenfalls hilft auch ein Anruf in der nächsten Suchtklinik, um entsprechende Hilfestellung zu erhalten.
Wenn Menschen ihr Suchtverhalten erkennen und bereit sind, etwas daran zu ändern oder wenn sie eine Therapie hinter sich haben, dann sind sie in den Selbsthilfegruppen gut aufgehoben. Die Anonymen Alkoholiker finden sich in fast jeder Stadt und bieten entsprechende Hilfen an.
jeder Kreis und jede etwas größere Stadt hat eine sogenannte Suchtberatungsstelle, oft vom Gesundheitsamt geleitet. Dort kann man sich über alles informieren, welche Selbsthilfegruppen es gibt, wo man einen qualifizierten Entzug machen kann, wo es eine ambulante Reha Sucht, eine stationäre Behandlungsmöglichkeit gibt. Oder wie man eine Langzeittherapie beantragt. Also einfach mal beim Gesundheitsamt anrufen. Es gibt neben den AA noch den Kreuzbund oder Cleanway.
Grüße
Ein Alkoholiker muss erst seine Toleranzgrenze erfahren, ab der er bereit ist, zukünftig ein trockenes Leben zu führen. Diese Grenze ist bei jedem anders. Gut zureden bringt überhaupt nichts und auch Besuche bei den AA (o.ä.) werden ihn kaum vom Trinken abbringen. Wenn er seine Grenze erfahren hat bzw. seinen Tiefpunkt erreicht hat, dann hilft nur Entzug mit anschließender mehrwöchiger stationärer Therapie. Und danach sollte man sich einer Selbsthilfegruppe anschließen.
ihre freundin sollte sich auf jeden fall mit ihrer eigenen betroffenheit auseinandersetzen. wenn alle immer nur auf den alkoholiker schauen, ist scheitern vorprogrammiert. infos für alle angehörigen und freunde von alkoholikern unter www.al-anon.de
Das Erkennen, dem Alkohol gegenüber machtlos zu sein, ist eine schmerzhafte aber zugleich befreiende und kraftspendende Erkenntnis welche oft den Beginn eines Prozesses markiert , in dessen Verlauf die Krankheit zum Stillstand kommen kann.
Nur leider, muss der einzelne halt von selbst zu dieser Erkenntnis gelangen. Und das ist verdammt schwierig...

Der Quatsch von irgendeiner Toleranzgrenze und die Vorgabe eines ganz bestimmten Weges hin zur Trockenheit ist Unsinn. So verschieden wir Menschen sind, so individuell gestalten sich die Wege und Strategien um dauerhaft trockener Alkoholiker zu werden. Den einen schreckt die Aussicht auf eine längere stationäre Therapie, der andere wiederum erachtet das als Grundlage. Ähnlich verhält es sich mit dem vielbeschworenen Tiefpunkt.