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Noch Fragen?

Wo sind 100.000 Hamburger Briefwahlstimmen geblieben?

Es wird immer unfassbarer. Müssen jetzt neutrale Wahlbeobachter her?
http://www.cdu-hamburg.de/presse/pressemitteilungen/detail/artikel/wo-sind-100000-hamburger-briefwaehler-geblieben-massive-ungereimtheiten-beim-hamburger-wahlergebni.html
Frage Nummer 77828
Antworten (17)
Wahlbetrug im ganz großen Stil?
Hier eine Liste:
Das Rätsel wird hier nicht gelöst werden. Statistisch gibt es keine Erklärung dafür. Ich kenne mich wirklich nicht mehr so toll mit Wahlen in D aus, aber wäre es denkbar, dass Wähler die Briefwahl beantragen, dann aber doch zum Wahllokal gehen und dort Ihre Stimme abgeben?
Süß, wie hauptsächlich AfD-Anhänger Manipulationen und Betrug wittern. Sollen die doch Bitte beim Bundeswahlleiter Beschwerde einlegen, statt auf einer Facebook-Verschwörungsseite zu heulen.
Und wieder ignorantes Nachplappern zweifelhafter Quellen.

"Zählt man hingegen im vorläufigen Endergebnis die Zahl der Wähler in allen Hamburger Wahlbezirken mit den Ziffern 99 – das sind die Briefwahlbezirke – zusammen, kommt man auf 268.504 Briefwähler. Diese Zahl erscheint wesentlich plausibler, zumal die Ergebnisse aus neun Briefwahlbezirken „aus technischen Gründen“ – was immer das heißen soll – noch nicht vorliegen."

Spätestens dann wird die Abweichung zwischen angeforderten und zurückgeschickten Briefwahlunterlagen wieder auf den üblichen Satz sinken.
Selbst die CDU schreibt ja wohl nur von angeblich ...
Heraklit, der Link in der Frage kommt ja anscheinend von der hamburger CDU, also beschweren die sich ja über die 'verlorenen' Stimmen. Alle folgenden Links habe ich wohlwissend nicht angeklickt. Trotzdem nochmal meine Frage zur Frage: Kann ich Briefwahl beantragen und dann doch in persona wählen?
Da ist überhaupt nix "süß" , du Schei.ndemokrat.
Das ist eine ernste Sache. Und ich habe dreifach Einspruch eingelegt, 1x beim BVG.
Ich habe den Link "in großem Stil" angeklickt. Interessant. Einer der sich auf Facebook als Anonymus ausgibt. Lächerlich!
Und, nein, wenn Sie Briefwahl beantragen, wird es im Wählerverzeichnis vermerkt, so daß sie im Wahlbüro gesperrt sind.
Super! Da bin ich auf die Antwort vom BVG gespannt.
Wer eine Wahlbenachrichtigungskarte erhalten hat, ist wahlberechtigt und muß diese gegen Erhalt der Wahlscheine abgeben - bei Briefwahlanforderung genauso (zurückschicken) wie vor der Urne.
Danke heraklit, das wusste ich nicht. Und Leute sagen, hier kann man nichts lernen.
in einem Wahlbüro sind mindestens fünf, meistens acht Leute, die sich zum großen Teil vorher nicht kennen und die sich gegenseitig kontrollieren.
Das Wahlbüro ist während der Auszählung offen, die Öffentlichkeit ist bei der Auszählung zugelassen.
Die Zahl der abgegebenen Stimmen wird zwischen Wählerregister und abgegebenen Stimmzetteln abgeglichen. Man kann nicht einfach 190 Stimmen dazuaddieren.
Damit kann und will ich nicht sagen, dass es nirgends zu Fehlern oder Manipulationen gekommen sein kann. Ich halte lediglich Wahlbetrug "im großen Stil" für eine abwegige Behauptung.
Ich war viele Jahre bei der Stimmenauszählung für sämtliche Parlamente dabei und halte Wahlbetrug für ausgeschlossen. Ich glaube nicht einmal , dass sich ein Stimmkreis verzählen kann. Als Wahlhelfer sind immer auch Personen aus den verschiedenen Parteien anwesend. Zum Schluß müssen dann die abgegebenen Stimmenzettel noch mit der Anzahl der eingesammelten Wahlscheine und/oder der Anzahl der im Wählerverzeichnis eingetragenen Wähler, die zur Wahl kamen übereinstimmen. Sobald eine Zahl nicht übereinstimmt, wird neu gezählt. Das ist reine Zeitverschwendung sich mit solchen absurden Behauptungen abzugeben.
Selbstverständlich passieren beim Auszählen Fehler, und man könnte auch kräftig manipulieren. Absurd ist hier nur, das Gegenteil zu behaupten.
Ich selbst habe da mal als Helfer einen Bock geschossen (was dazu führte, dass ich nie wieder dazu "eingeladen " wurde, denn das hat uns alle 2,5 Stunden Mehrarbeit gekostet).
Die Wahlbriefe wurden geöffnet, die Stimmzettel geordnet und doppelt, also von zwei Personen nacheinander gezählt. Die Zahlen wurden dann verglichen - und bei Nichtübereinstimmung von einer dritten Person - von mir - erneut gezählt und verglichen. Und da habe ich mich dann verzählt...
Nach meiner Erinnerung ist es schon möglich, ganze Pakete "versehentlich" in falsche "Haufen" hinein zu schmuggeln, denn d a s prüft später keiner mehr. Die Dinger werden dann nach zahlenmäßiger Übereinstimmung, kartonweise verpackt und ins Lager geschafft.
das mit den "Paketen" ist sicherlich nicht ganz auszuschließen - aber sehr riskant. Zumindest bei den Wahlen, wo ich mit ausgezählt habe, wurden die Pakete vor dem Verpacken und Versiegeln einmal im Schnelldurchgang "durchgeblättert", und zwar von jemand anderem als dem, der gezählt hat. Einzelne Blätter könnten dabei durchgehen, ganze Packen nicht.
Ob das alle Wahlbüros machen? Keine Ahnung, jedenfalls alle, in denen ich war.
@ Heraklit
Was soll die primitive Anschuldigung, hauptsächlich AfD-Wähler hätten sich beschwert? Primitiv deswegen, weil es keine Anhaltspunkte dafür gibt, das kommt allein aus einem üblen Bauch.
Nein, das kommt von der Facebook-Seite der AfD