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Noch Fragen?

Wo wohnen die wohnungslosen?

Alarm: 860.000 Menschen in Deutschland ohne Wohnung – oder doch nicht?
Gerade veröffentlichte die BAGW neue alarmierende Zahlen und viele Medien stürzen sich darauf: 860T Menschen in Deutschland haben keine Wohnung. Und das ausgerechnet jetzt, wo der Winter naht!

Sehen wir uns die Zahlen genauer an: Von den 860T
- wohnen 440T in Flüchtlingsunterkünften (ach so, das ahnte ich nun aber schon, dass nicht jeder Flüchtling sofort eine eigene Wohnung bezieht)
- 370T haben zwar keine eigene Wohnung im engeren Sinne, aber müssen nicht auf der Strasse leben, weil andere Lösungen gefunden werden können: Teils bei Bekannten oder Verwandten, teils in kommunalen Unterkünften (hier gibt es leider keine Infos, obwohl genau das eigentlich interessant gewesen wäre, um welche Art Wohnung es sich bei den hier genannten „Wohnungslosen“ handelt)
- Sind tatsächlich ca. 50T obdachlos. Die Hälfte der Obdachlosen kommt aus den armen EU-Staaten wie Bulgarien oder Rumänien und finden das Campen z.B. am Tiergarten in Berlin auch angenehmer als das von den Kommunen bezahlte Rückfahrticket in ihre Heimat anzunehmen.

Weiss jemand, in welcher Art Unterkunft die 370T Wohnungslosen wohnen?
Frage Nummer 3000086249
Antworten (26)
Diese Leute wohnen in Einrichtungen, die von den Städten und/oder von caritativen Einrichtungen betrieben werden. Am ehesten kannst Du dir das wie eine frühere Jugendherberge vorstellen: ein Schlafsaal, eine Gemeinschaftsküche, ein paar Toiletten. Vor Ort findest Du allerdings keinen Herbergsvater, sondern den einen oder anderen Sozialarbeiter, der sich um die nötigsten Belange seiner Gäste kümmert. Du findest weitere Informationen wenn Du "Obdachlosenunterkunft" und Deinen Wohnort googelst.
Jede Kommune ist verpflichtet, vorsorgliche Maßnahmen zu treffen, um Wohnungslose unterzubringen.
Deshalb haben die Kommunen verschiedene Unterbringungsmöglichkeiten. Pensionen, Wohnungen für vorübergehende Belegung, sogenannte Einfachwohnungen in extra dafür gebauten oder erworben Häusern. Früher, als man noch unsensibel mit Begriffen umging, nannte man diese Häuser auch schon mal "Lager", weil es sich in Großstädten oftmals um mehrere Häuser beisammen handelt. Mit den Adressen hatten die Betroffenen einen Stempel, der sich bei der Wohnungs- und Arbeitssuche negativ bemerkbar machte. Deshalb hat man das nach Möglichkeit inzwischen etwas "entzerrt"

Die Unterbringungsheime sind nicht identisch mit den Not-Übernachtungsplätzen für Obdachlose. Die Ämter suchen für jeden eine individuelle Lösung. Wie oben beschrieben, kann das auch mal vorübergehend bei Verwandten sein.
Übrigens kann sich jeder Obdachlose, auch wenn er auf der Durchreise ist, bei der Kommune melden, in der er sich gerade aufhält. Wenn er um längere Unterbringung ansucht, muss ihm geholfen werden.
Darüber hinaus gibt es noch eine Reihe von Hilfsorganisationen, die diese kommunalen Aufgaben wahrnehmen.
Die Unterbringung ist meist in den Städten. Aber auch kleinere Gemeinden haben einen gewissen Teil an Unterbringung zu leisten.
Früher nannte man das Gemeindehaus, ganz früher Armenhaus.
Es ist kein neues Problem. Ich kenne es aus kommunalpolitischer und verschiedener ehrenamtlicher Tätigkeit schon viele Jahre.
Die Öffentlichkeit erfährt wenig davon, auch nicht wie engagiert und effizient die Mitarbeiter in den betreffenden Behörden arbeiten.
Wenn sich die Leute, die jetzt plötzlich besorgt um die Obdachlosen sind, bei den diversen Hilfsorganisationen einbringen würden, man könnte glauben, sie meinten es ernst.
Leider muss man aber immer wieder im internet lesen, dass die Obdachlosigkeit instrumentalisiert wird, um gegen zugewanderte Menschen Stimmung zu machen.
Danke elfi, das ob deiner kurgehaltenen Lebensgeschichte doch noch im letzten Satz das Pro offene Hände, ja für die armen Menschen, besonders hervorhebst.
Zu "Teils bei Bekannten oder Verwandten"...

Das sind mehr, als man denkt.
Das fängt oft als Übergangslösung an.

Das sind dann u.U. vier oder mehr Personen in einer Zweizimmerwohnung/Zweiraumwohnung. (Nur als Beispiel bitte)

Zu den kommunalen Unterkünften kann ich nix sagen, da sieht es in der Stadt sicher anders aus als auf dem Dorf. Und in Berlin sicher anders als in München.

*Aluhut raushol*
Die Frage stellt sich, warum dieses Thema aktuell verschossen wird....
Warum wird das in den Nachrichten gepuscht?

Ist ein neues Gesetz geplant?
Dreht die "Wohnungswirtschaft" am Rad?
Oder die Bauwirtschaft?
Kommen bald wieder mehr Flüchtlinge?

Hier tritt automatisch die Regel 6 in Kraft!

there is always a reason for
dschinn, ich weiß nicht, was Du mit Regel 6 meinst.

Aber Deine Frage, weshalb das jetzt in den Nachrichten gepuscht wird, ist interessant und berechtigt.

Ich denke, es ist eine Art Präventivmaßnahme der Presse, weil die Besorgten bei jedem Bericht über die Not der Flüchtlinge darauf hinweisen, dass den linksversifften Gutmenschen die Not der Biodeutschen egal ist und totgeschwiegen wird.
Es wurde auch früher immer über die Lage der Wohnungslosen berichtet, wenn der Bericht der Behörde vorlag. Aber nicht in so breiter Aufmachung. Das ist erst so, seit von den Rechtspopulisten behauptet wird, die Presse wäre angewiesen, diese Art Nachrichten zu unterdrücken. Ich kann mir vorstellen, dass das den Umfang der Berichterstattung beeinflußt, um den Wind aus den Segeln zu nehmen.
Ist eine Vermutung von mir, man sieht es aber auch bei anderen Themen.
@Cordelier. Haben sie Dich bei der Entgiftung so fertig gemacht, dass Du jetzt komplett unverständlich schreibst?
Schlaf Dich aus, vielleicht fällt Dir morgen noch ein, was Du ausdrücken wolltest.
Warum jetzt? Dieser Bericht kommt jedes Jahr von BAG Wohnungslosenhilfe und wird dann von den einschlägigen Verbänden, z.B. VdK, für ihre Zwecke instrumentalisiert.

Aus dem aktuellen Bericht wird abgeleitet, dass wegen den vielen Wohnungslosen Millionen an Kleinwohnungen gebaut werden müssen und gaaaanz viele Sozialwohnungen (wobei ich mich noch mit Grauen an die Zeiten der Fehlbelegungen dieser Wohnungen zurückerinnere)
Mit den Rechtspopulisten hat es eher nicht zu tun, da sich auch unter den Wohnungslosen, wie du selber schreibst ein hoher Anteil von nicht "Biodeutschen" befindet.
Du nennst ausdrücklich Bulgaren oder Rumänen.

Es liegt eher daran, dass die Zahl deutlich höher ist als früher und/oder gut in die Jamaika-Verhandlungen passt, in der ja (fast) alle tönen, dass etwas gegen die Wohnungsnot tun zu wollen.
Zu dem Missbrauch der Sozialwohnungen muss man noch mal sagen, dass sich, egal wo man kuckt, die Anzahl der Sozialwohnungen in den letzten Jahrenzehnten halbiert hat.
In NRW ist die Zahl seit 2000 um 41% gesunken.
Im Bundesgebiet in den letzten 30 Jahren von 3,9 auf 1,8 Millionen.
Der Schwund wird sich durch Auslaufen der Bindung noch vergrößern.
Dagegen müssen immer mehr Leute trotz Arbeit mit HartzIV aufstocken und sind an der Armutsgrenze.
Sind Sie wohnungslos?
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ist nur Spass (-;
Die Fragen ob genug Wohnungen für alle in einer Stadt existieren und wie viele Obdachlose es gibt, kann nur die jeweilige Stadt beantworten. Doch die schweigen sich dazu oft aus. Schaut man auf regionale Immobilienseiten zur Wohnungssuche bekommt man oft ein besseres Bild. Wenn sich selbst Gutverdiener um Wohnungen schlagen, wird es eng für Geringverdiener, Flüchtlinge oder andere.
Verpiss dich, Du dämlicher Werbearsch.
Ganz schon unhöflich Dödel. Wo ist da Werbung auf nem privaten Blog über Wohnungen in Heidelberg? Deine Ausdrucksweise lässt zu wünschen übrig.
Ist der link nun eine regionale Immobilienseiten oder Dein Blog?
Und hast natürlich Recht!
Dich als einen dämlichen Werbearsch zu betieteln... ist unschön.... wahrscheinlich biste ein ganz schlauer...
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.Werbearsch.
Vermutlich sind nur Menschen, die alleine in einer Wohnung wohnen nicht obdachlos. Nach dieser Definition wohnen dann Familien, Klöster und Wohngemeinschaften in Obdachloseneinrichtungen. Auch wohnen viele berufstätige Osteuropäer aus finaziellen Gründen in einer Kleinstwohnung. In einer 60qm Nachbarschaftswohnung lebten 7 Inder zusammen.
Er hieß Herbert, er war obdachlos, er trieb sich vorzugsweise in Studentenkneipen herum, spielte Schach für ein Bier, meistens gewann er. Das hat ihm nichts gebracht, er erfror auf einer Parkbank. Das war in den 80ern.
Die junge Frau aus Somalia, mit einer kleinen Tochter, mehrfach vergewaltigt..... ach Scheiße, es bringt nichts.
Musca,
erfrieren in Deutschland auf einer Parkbank?
Hast du noch niemals von der Globalen Erwärmung gehört *schwitz*?
Es war das letzte Mal, dass jemand in dieser Community von einer Bank im Hamburger Stadtpark bewusstlos in das Barmbeker Krankenhaus transportiert wurde, nachdem er versuchte, Croc »eins auf die Schnauze zu haun«.

Das zweite Mal hat er nicht überlebt.
Die neuesten Zahlen (von 2017) sind da!
650.000 Wohnungslose, davon
375.000 Geflüchtete und
275.000 sonstige.
Insgesamt wird die Zahl der Obdachlosen auf 48.000 geschätzt (Quelle: Süddeutsche Zeitung)

Der DLF schreibt dazu: "So waren am Stichtag 30.Juni rund 440.000 Menschen in Deutschland wohnungslos, davon ein Drittel in kommunalen oder freien Einrichtungen und gut zwei Drittel wohnungslose anerkannte Flüchtlinge in Gemeinschaftsunterkünften."

Mit anderen Worten: Die Zahl von 650.000 bezieht sich nicht auf einen Stichtag, sondern addiert alle, die irgenwann im Jahr 2017 auch temporär wohungslos waren.

Werena Rosenke schlussfolgert aus den Zahlen:
„Auch wenn die Zahl der Wohnungslosen niedriger ist ... gibt es keinen Grund zur Entwarnung, denn tatsächlich sind die Wohnungslosenzahlen ... um rund 29 Prozent gestiegen."

Was würde Adam Riese dazu sagen?
Er wird sich im Grab umdrehen und sagen ich heiße Adam Ries.
Wieviele Wohnungen wären bezugsbereit für Wohnunglose ohne "Wir schaffen das"?
Adam Ries würde fragen: "Wer hat's gezählt, und war der verwendete Abakus amtlich geeicht?"
Der Bursche hiess ja wirklich Ries. Wieder was gelernt!
und »hiess« schreibt man richtig »hieß«.
Wieder was gelernt. Oder auch nicht.
@Zebra: Es gibt Regionen auf der Welt, da wird "hiess" eben NICHT mit "ß" geschrieben. Warum fällt dir deine angebliche Weltoffenheit ausgerechnet bei der Rechtschreibung so schwer? Zwanghaftigkeit?

Lass mich also bitte selbst entscheiden, wann ich etwas lerne. Von dir habe ich das Leerzeichen vor den drei Punkten ...
Stechus:
Wir schreiben hier in einem deutschen Forum und hier herrscht deutsche Orthografie. Ich schreibe in englischsprachigen Foren, dort lächelt man nicht einmal über eine so komische Sprache wie Deutsch.

Natürlich darfst du schreiben, wie du willst. Du magst ja auch eventuell noch lernen. Das geht den meisten Leuten hier ja ab.

Und wenn du wirklich etwas von mir gelernt hättest, was die Pü, Pü, Pünktchen angeht … hihihi … würdest du sie nicht benutzen. Es ist grottenhaft schlechter Stil.
Und »die Wohnungslosen« schreibt man richtig mit einem Versal. Aber das nur nebenbei ...