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Noch Fragen?

Woher bekommt man denn ein psychologisches Gutachten?

Weiß jemand, ob man bei jedem Psychologen ein Gutachten in Auftrag geben kann und ob das von der Krankenkasse bezahlt wird??
Frage Nummer 8655
Antworten (9)
Seltsame Frage. Wer braucht denn ein Gutachten? Und von wem? Und vor allem, wozu? Soweit ich informiert bin bezahlt derjenige ein Gutachten, der es in Auftrag gibt. Wenn Ihre Krankenkasse ein Gutachten möchte, wird sie es auch zahlen müssen. Die Frage ist warum begutachtet werden muss. Was müssen Sie damit belegen und vor wem? Für solch ein Gutachten gibt es speziell ausgebildete und ausgewiesene Psychologen. Wenn jemand von Ihnen ein solches Gutachten erwartet, dann muss dafür schon ein triftiger Grund vorliegen. Und diese Person sollte Ihnen dann auch einen Gutachter nennen können.
Wenn Sie bei Google gucken, erhalten Sie 110.000 Artikel. Da wird doch was dabei sein...
Vom Psychologen. Von einem staatlich anerkannten und qualifizierten Fachmenschen dieses Bereiches. Bezahlt wird das von der Krankenkasse, ja, wenn denn ein Krankheitsbestand vorliegt. Eventuell könnte das Gutachten angefechtet werden, wenn de r betreffende Psychologe von betreffender Fachrichtung wenig Ahnung hat.
Ich denke, dass so ziemlich jeder Psychtherapeut ein Gutachten erstellen kann. Wenn es allerdings auf eigenen Wunsch geschieht, dann müssen die Kosten selber getragen werden. Wenn z.B. um Atbeitsuunfähigkeit geht, dann vermute ich, dass es die Kasse übernimmt.
Normalerweise werden Gutachter von Gerichten beauftragt, etwa um die Schuldfähigkeit oder Glaubwürdigkeit einer Person zu analysieren. Wenn du das für dich privat haben willst, kannst du dich an einen Psychologen wenden, wirst das aber selbst bezahlen müssen - anders sieht es bei Therapiekosten aus, die werden unter bestimmten Voraussetzungen übernommen.
Um mal alle anderen Antworten in den Schatten zu stellen und einige Dinge in die richtige Wahrheit zu rücken, helfe ich gerne: Ein Gutachten in Auftrag geben kannst du nur, indem du dir einen Psychologen suchst und diesem schilderst, was dein Anliegen ist. Du kannst dabei erwähnen, dass ein Gutachten der Notwendigkeit entspricht. Die Zahlung eines Gutachtens übernimmt die Krankenkasse im Normalfall nicht, außer du kontaktierst vorher deine Krankenkasse und schilderst denen die Lage. Es könnte auch die Möglichkeit bestehen, dass diese dir einen Psychologen übermitteln, an den du dich zu wenden hast. Das Gutachten, eines Psychologen, trägt die Kosten von 3000,- bis 40000,- Euro. Zu allen anderen: Wenn man keine Ahnung hat, sollte man keine Antworten geben.
Wie zum Beispiel, dass ein Gutachten nur ein Gericht erheben kann. Völliger Quatsch, ein Gericht kann es, das ist dann aber nur, wenn ein Angeklagter seelisch Krank oder gestört ist und bei weiteren gesundheitlichen Fällen. Es ist auch vollkommen egal, wozu mach ein Gutachten braucht. Das braucht man in einem Forum nicht in Frage stellen, sondern kann einfach Hilfestellungen geben, wie man so ein Gutachten erlangt. :-) Tipp: Ich weiß jetzt nicht, was dein Anliegen ist, wozu du ein Gutachten benötigst, aber bei manchen Fällen hilft ein Amt auch. Einfach mal an das Bezirksamt wenden, bestmöglich schriftlich und dies auch zwei Mal, wenn keine Antwort erfolgt. Diese Fälle können zum Beispiel Dyskalkulie sein, wobei das Amt verpflichtet ist, Schülern etc. zu helfen. Dann wird man einem Schulpsychologen übermittelt. Dieses angefertigte Gutachten muss man nicht selbst zahlen, die Kosten trägt das Amt, bzw. der Staat.
Toller Einstieg: eine drei Jahre alte (!!) Frage herauskramen und die früheren Antworter vor den Kopf stoßen, ohne die Antworten genau gelesen zu haben. Lesen Sie die Akten Ihrer Mandanten auch nur quer?
@juristenHilfe: schon mal auf das Datum der Frage geschaut? Für die Fragestellerin dürfte die Antwort zu spät kommen. 40.000 Euro? Tippfehler? Solche Kosten für ein Gutachten sind mir nicht bekannt.