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Noch Fragen?

Woher bezieht das Oertlich seine Daten von Privatpersonen? Lässt man sich da eintragen oder kaufen die die Daten irgendwo zusammen?

Frage Nummer 41290
Antworten (5)
Jeder Telefonkunde wird automatisch registriert und seine Telefonnummer im Telefonbuch abgedruckt (Telekommunikationsgesetz). Man kann aber der Veröffentlichung bei Neuanschluß oder Anschlußänderung widersprechen, dann ist z. B. eine Rückwärtssuche auch nicht mehr möglich. Macht aber bei ISDN keinen Sinn, wenn Du Deine eigene Rufnummer nicht unterdrückst, der Angerufene hat dann zumindest Deine Nummer und kann sie bei sich speichern.
Stimmt alles, aber Rückwärtssuche verhindern macht auch bei ISDN Sinn. Es geht ja mehr um die Zurordnung von Name und Nummer und nicht (immer) um die Geheimhaltung der Nummer.
Um in einem Telefon- und Auskunftsbuch namentlich erwähnt zu werden, muss man in der Regel eingewilligt haben, dort eingetragen zu sein. Erscheint man dennoch in einem solchen Buch, besteht die Möglichkeit, die Eintragung direkt beim Anbieter zu löschen. Private Daten dürfen ohne Einwilligung nicht verwendet werden.
Wenn man einen Telefonanschluss beantragt, wird man normalerweise automatisch für das örtliche Telefonbuch verzeichnet. Nur wenn man einem Eintrag ausdrücklich widerspricht, wird der Eintrag nicht veröffentlicht. Das örtliche Telefonbuch ist an und für sich nicht dafür bekannt, dass sie es nötig haben, ihre Daten zu kaufen.
Wenn man einen Telefonanschluss beantragt wird man an und für sich automatisch eingetragen. Es ist eher so, dass man selber darum bitten muss, dass man nicht eingetragen wird, wenn man es so möchte. Das "Örtliche" ist nicht dafür bekannt, dass es sich seine Daten kaufen muss.