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Noch Fragen?

Woher stammt eigentlich die Tradition eine Geisterbahn auf einer Kirmes anzubieten?

Frage Nummer 34935
Antworten (4)
Die Leute wollten mal was häßlicheres sehen als das eigene Spiegelbild.
Die erste Geisterbahn geht auf das Jahr 1933 zurück. Dort stand im Wiener Prater die allererste Geisterbahn mit dem Namen "Geisterschloss". Ihr großer Erfolg sorgte für eine schnelle Verbreitung der Geisterbahn auch in anderen Ländern. Damals bauten die Betreiber die Geisterbahnen noch in Eigenleistung, heute sind dafür professionelle Maschinenbaufirmen zuständig.
Die erste typische Geisterbahn mit Elementen aus Horrorfilmen und schockierenden Szenen entstand 1933 auf dem Gelände des Wiener Prater. Diese ist auch heute noch dort im Betrieb zu sehen. Die Besucher waren damals sehr begeistert, und so verbreiteten sich Geisterbahnen in ganz Europa. Der Vorgänger der Geisterbahn ist die Grottenbahn, in der mehr Szenen aus Märchen und Sagen vorgeführt wurden. Die erste Grottenbahn entstand ab 1898, ebenfalls auf dem Wiener Prater.
Die Tradition eine Geisterbahn auf der Kirmes zu haben, stammt vermutlich aus dem Mittelalter. Auf den Märkten damals waren auch skurille Gestalten unterwegs um einerseits die Menschen zu unterhalten, aber auch als Geister verkleidet dem Teufel die Stirn bieten verbunden mit dem Glauben und der Hoffnung diese dann auch zu vertreiben.