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Wohnsitz ummelden (Hartz4)?

Kurze Schilderung der Situation. Ich wohne noch bei meiner Mutter, die Hartz4 bezieht und ich dementsprechend auch, da ich momentan auf einen Studienplatz warte und nicht arbeite. ich mache gerade aber auch eine Ausbildung (''selbstzahlende Ausbildung'' ohne Gehalt). Da ich zum Monatsmitte fertig bin und angestellt werde bekomme ich auch schließlich Gehalt.

So nun möchte ich demnächst aber auch zu meinen Großeltern ziehen. Sie wohnen nur ein paar Straßen Nummern weiter entfernt und haben ein zimmer frei in ihrem großen Haus. Es ist für mich einfach angenehmer dort zu wohnen um diese Entscheidung mal zu begründen ohne ins Detail zu gehen. Ich müsste auch keine Miete zahlen.

Ist es möglich das umzusetzen, was genau muss ich dabei beachten?

Leider kenne ich mich mit solchen Dingen nicht aus und erfülle natürlich total das Klischee des in der ''wahren Welt'' nicht zurechtkommenden Abiturienten, der zwar lyrische Texte analysieren kann aber nichts von Wohnsitz ummelden versteht. Ich habe mich auch selbstverständlich eigenständig damit beschäftigt, brauche jedoch Sicherheit von Leuten die sich wohl besser auskennen. Deshalb bitte ich um Verständnis.

Danke im Voraus
Frage Nummer 3000055419
Antworten (5)
Einwohnermeldeamt > Formular > ummelden. Fertig.
Vom Gefühl her würde ich persönlich zu einem Mietvertrag mit passender Miete für das Zimmerchen raten. Ganz egal ob da der Papst oder die Großeltern die Vermieter sind.
Nur mit einem Vertrag kannst Du unter Umständen auch iwelche Gelder geltend machen denke ich.
Auch solche Sachen wie Strom und oder Telefon oder Essen usw. sollten schriftlich geregelt sein.

Wenn Du iwie für umsonst wohnst stellen die auf dem Amt nur dumme Fragen und kommen auf dumme Gedanken.

Ich bin sicher hier werden gleich noch viel mehr gute Tipps aufschlagen...

D
Das Formular gibt es bei deinem zuständigen Einwohnermeldeamt als PDF-Datei zum runterladen und ausdrucken.

hier
Du musst trotzdem für Deine Mutter Unterhalt bezahlen.
Ein schriftlicher Vertrag ist immer gut. In einigen Uni-Städten gibt es "Wohnen für Hilfe". Falls Deine Großeltern nicht mehr ganz fit sind, könntet Ihr festhalten, wie Du Dich mit Hilfstätigkeiten engagierst. Das wäre ein guter Ausgleich fürs mietfreie Wohnen.