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Noch Fragen?

Wonach genau bemisst sich der Verkaufswert einer Eigentumswohnung? Oder ist das komplett dem Besitzer überlassen?

Frage Nummer 26922
Antworten (6)
Das ist dem Eigentümer selbst überlassen. Setzt er den Wert zu hoch an, findet er halt keinen Käufer.
Das bestimmt allein der Markt. Der Eigentümer kann eine mehr oder weniger begründete Forderung (Preisfestsetzung) stellen, ob sie auch realistisch ist, entscheidet der neue Kaufinteressent.
Im Grund kann man sich natürlich frei entscheiden. Wenn man auf dem AMrkt als Verkäufer natürlich ne Chance haben will, sollte man sich den Preisspiegel für Immobilien anschauen, wobei die Lage, die Region und die Ausstattung eine wichtige Rolle spielen.
Ähnlich, wie beim Gebrauchtwagen: Ausstattung, Größe, und Baujahr, ...
Am wichtigsten jedoch die Lage, die sichert die Wertbeständigkeit.
Diese Faktoren werden bewertet und ergeben den Preis.
Anders machen es die Profis auch nicht. Das Ergebnis ist der Sachwert, dessen Ermittlung in der Wertermittlungsverordnung beschrieben ist.
Berücksichtigt man dann noch die momentane Marktsituation, erhält man den Verkehrswert.
Für den Besitzer einer ETW ist das aber nicht bindend, solange seine Preise nicht rechtlich als Wucherpreise gelten, kann er grundsätzlich für die Wohnung verlangen, was er möchte.
Es ist zwar letztendlich dem Besitzer überlassen, aber die Farge ist, ob er die Wohnung zu einem utopischen Preis überhaupt verkaufen wird. Bei dem Preis richtet man sich nach der Quadratmeterzahl, der Lage des Objektes, der Ausstattung und dem Zustand, in dem sich die Wohnung derzeit befindet.
Der Verkäufer muss ja auch etwas den Markt im Auge haben, wenn er einen Käufer finden will. Dabei zählen Lage, Ausstattung des Gebäudes, Größe, Alter und so weiter. Es gibt Vergleichswerte bei ähnlichen Gebäuden, die er heranziehen kann. Aber wenn er mehr will und das bekommt, ist das auch möglich.