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Antworten (12)
Nach dem Einkommen und der Steuerklasse?
Nach zu versteuerndem Bruttoeinkommen und nach der Steuerklasse. Diese richtet sich nach dem Familienstand. Und auch nach dem Gesetzgeber, der die Steuersätze beschliest, richten sich die Steuersätze zwangsläufig.
Grob vereinfacht: es gibt eine Tabelle, in der drin steht: Wenn Du x Euro "zu versteuerendes Bruttoeinkommen" hast, dann musst da davon y Euro als Steuern bezahlen. Der trick besteht darin, sich dieses zu versteuernde Bruttoeinkommen möglichst klein zu rechnen, indem vom tatsächlichen Bruttoeinkommen möglichst viele Abzüge erfolgen. Dabei hilft ein Steuerberater.
Bitte vergesst die Steuerklasse. Diese hat absolut KEINEN Einfluss auf den Steuersatz, gleichwohl sich das Gerücht hartnäckig hält. Die Steuerklasse bestimmt lediglich die Höhe der "Vorauszahlung". Am Jahresende wird abgerechnet und dann sieht man, dass die Steuerlast IMMER unabhängig von der Steuerklasse ist.
Also, ergänzend: nach der Höhe des Einkommens (Bemessungsgrundlage) und der persönlichen Situation (z. B.verheiratet oder Behinderungen)
Mein Steuersatz richtet sich nach mir. Nach dem Einbau ins Steuerrohr funktioniert er prima und macht genau das was ich will.
Erst einmal nach der Steuerklasse, die davon abhängt, ob du Single oder verheiratet bist und ob du Kinder hast. Dann nach deinem Einkommen. Der Satz steigt mit dem Einkommen, da Geringverdiener sich weniger Steuern leisten können. Und dann gibt es natürlich Möglichkeiten des Steuersparens.
@ Stechuskaktus: Da irsst Du Dich:
Bei gleichem zu versteuerndem Bruttobetrag wird der Single mit StKl 1 mehr bezahlen als der verheiratete Ehemann mit Stkl 3.
Die Wahl der Steuerklasse (bei Verheirateten etwa die Steuerklasse 4 4 , 5 3 und 3 5) beeinflußt lediglich die Höhe der Lohnssteuervorauszahlung und damit die Höhe der Nettolohnauszahlung im Laufe des Jahres. Die endgültige Höhe der Einkommenssteuer wird im Rahmen der Einkommens- und Lohnsteuererklärung im nächsten Jahr festgelegt. Wer wegen der "nicht geeigneten" Steuerklasse während des Jahres zu viel Lohnsteuer bezahlt, erhält diesen Betrag beim Lohnsteuerjahresausgleich / Einkommensteuererklärung zurück.
Sie werden nach der Lohnsteuertabelle belastet. Es gibt keinen individuellen Tarif in dem Sinne. Wenn Sie eine bestimmte Einkommensgrenze überschreiten, steigt auch Ihre Abgabenlast. Sie ist dann ab einem gewissen Betrag auf einen bestimmten Prozentsatz beschränkt. Unterhalb des Freibetrages von 8.004 € für Ledige und 16.008 € für Verheiratete zahlen Sie gar nichts.
Die Abgabe der Steuern richtet sich in erster Linie nach dem Einkommen. Hinzu kommt die gewählte Steuerklasse, die bei Paaren frei gewählt werden kann. Wurde III/VI gewählt, dann zahlt der mit der V mehr steuern und hinzu kommt der Steuerfreibetrag für ein eingetragenes Kind.
Es ist schon super, dass Stechkaktus zweimal die richtige Antwort gibt und darunter andere einfach wieder Mist schreiben!
Also:
Steuerklasse: Mit der Steuerklasse wird nur berechnet, was man im Monat vom Gehalt zahlt, nicht das was man am Jahresende zahlen muss (wer allerdings keine Steuererklärung macht, für den bestimmt sie den Steuersatz).
Ein Verheirateter mit Klasse 3 zahlt im Monat weniger, am Jahresende wird bei der Berechnung der gesamten Steuerschuld die Veranlagung (mit der Frau zusammen oder getrennt) mit einbezogen, deshalb zahlt dieser evtl. auch aufs Jahr gesehen weniger.
Dein Steuersatz wird aus verschiedenen Faktoren berechnet: Einkommen, evtl Famiienstand, Kinder, Behinderung,....
Jadrolig hier - deswhalb noch mal mein (Minimal-)Senf: Gefragt war der persönliche Steuersatz - der "richtet sich" nicht, sondern errechnet sich aus dem Jahres-Einkommen. Und da gibt es dann nur zwei Möglichkeiten Ledig oder Verheiratet (Splittingtabelle).