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Noch Fragen?

Woran kann ich erkennen, ob ein gekochter Schinken naturbelassen ist oder ein Formschinken? Gibt es eine Kennzeichnungspflicht?

Frage Nummer 41015
Antworten (5)
Ja, steht auf der Verpackung, da wo die Schrift besonders klein ist.
Naturbelassenen Schinken erkennt man daran, dass er durchwachsen ist und meist auch noch ein bisschen Schwarte dran hat. Außerdem kommt er niemals in Kastenform, wie zum Beispiel der klassische "Toastblock". Das ist ein typischer Pressschinken: in eine Kastenform gepresst, von ganz homogener Konsistenz und Farbe, also ohne Fetteinschlüsse oder Fleisch, das an manchen Stellen dunkler oder heller ist als der Rest.
Ein sogenannter Formschinken darf natürlich nicht als richtiger Schinken verkauft oder angeboten werden. Entweder ist der Hinweis "Formschinken" auf dem Etikett gut sichtbar vermerkt oder aber man findet es als versteckte Hinweise in der Zutatenliste. So steht z.B. auch manchen Etiketten, dass es sich um zerkleinerte und zusammengefügte Stücke handelt.
Ich gehe immer zum Bauern meines Vertrauens und schau mir die Schweine an. Dann suche ich mir den entsprechenden Schinken aus und gar nicht lange danach habe ich den naturbelassenen Schinken.
Es besteht eine Kennzeichnungspflicht für gekochten Schinken. Der Hersteller muss entweder Vorderschinken oder Formschinken angeben. Wenn man abgepackte Ware kauft, ist es kein Problem, dies an Hand der Verpackung zu erkennen. Bei dem Schinken aus der Bedienungstheke kann man entweder das Personal fragen oder man sieht es in der Regel schon an der kreisrunden Form, die der Formschinken typischerweise hat.