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Antworten (9)
Gaaanz langsam laufen. Das Training kommt mit der Zeit. Wer sich am Anfang übernimmt, gibt später auf.
sehe ich auch so, die Leistung sollte anfangs im Hintergrund stehen. Egal wieviel Gehpausen eingelegt werden, wichtig ist es dranzubleiben und Spass dabei zu haben
Langsam anfangen, nach Puls laufen. Du Musst Dich locker unterhalten können. Bei Übergewicht lieber Radfahren oder Schwimmen, ist besser für die Gelenke.
Die Sehnen, Gelenke und Knochen brauchen erheblich länger als die Muskeln um sich an die Belastung zu gewöhnen. Also blos nicht übertreiben auch wenn es leicht fällt immer längere Strecken zu laufen. Lieber häufiger 'ne kurze Strecke, als selten eine Lange. Und immer langsam!
Am wichtigsten ist, dass man nicht zu schnell anfängt! Also ganz, ganz langsam laufen. Jogging-Neulinge laufen immer zu schnell und wundern sich, warum sich ihre Kondition nicht verbessert. Also schön langsam laufen, bis man eine halbe Stunde locker durchhält. Dann kann man das Tempo langsam steigern.
In jedem Fall solltest du sehr langsam dein Laufpensum steigern und dich in keinem Fall überfordern. Ganz am Anfang bin ich im Wechsel gegangen und gelaufen und habe den Anteil des Laufenintervalls mit der Zeit immer mehr gesteigert, bis ich nach einer gewissen Zeit ganz auf das Gehen verzichten konnte.
Bloß nicht überanstrengen! Lieber langsam anfangen und dafür länger dran bleiben. Oftmals werden Anfänger auch enttäuscht, wenn sie übermotiviert sind. Ich kenne Leute, die haben sich für viel Geld eine Laufausrüstung gekauft und die dann nur zweimal benutzt. Am besten sollte man auch mit einem Partner joggen gehen.
Langsam beginnen! Suche dir eine 3-5 Kilometer Strecke ohne Hügel. Diese solltest Du in knapp 30 Minuten absolvieren können.

Wenn Du das anfangs nicht schaffen solltest, beginne mit 3 Minuten und gehe anschließend in flottem Tempo, bis Du wieder Lust hast, 3 weitere Minuten zu laufen. Hänge einfach jeden Tag 1 weitere Trainingsminute an. Nach genau 4 Wochen bist Du dann bei 30 Minuten. Und auch deine Sehnen und Gelenke haben sich daran gewöhnt. Sie haben sich eingelaufen ;-)

Schon nach 2 Monaten ein Fitnesslevel ein, von dem Du bisher nur träumst. Du wirst 5 Kilometer plötzlich in weniger als 30 Minuten laufen und Lust auf 10 Kilometer und länger haben. Du wirst mühelos Hügel in deine Laufstrecke einbinden und ab und zu kleine Sprints einbinden.

Weitere Tipps für den Einstieg:

1.) Dehnen vor dem Training ist nicht sinnvoll. Dehnen dich erst nach dem Training und achte darauf, dass Du nie in den Schmerz hineindehnst. Ein leichtes Ziehen ist ausreichend.

2.) Viele Läufer versuchen den Schmerz „wegzulaufen“ oder ihm zu entfliehen – keine gute Idee. Wer Schmerzen hat, sollte zum Arzt gehen und aufhören zu trainieren

3.) Noch mehr Tipps für Laufanfänger findest Du unter http://jogging-portal.com/
@jan78: früher bin ich regelmäßig zum Jogging, zusammen mit einer Orthopädin/Sportmedizinerin und einer Physiotherapeutin. Da wurde selbstverständlich VORHER gedehnt. Und meine eigenen Kenntnisse sprechen auch dafür. Was spricht dagegen?
Zitat: "Dehnen vor dem Training ist nicht sinnvoll. Dehnen dich erst nach dem Training..."
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Das ist schlicht ausgemachter Blödsinn. Auch für leichten Lauf gehört es dazu, vorher die Muskeln zu erwärmen. Denn sonst kann es zu Muskelfaserrissen kommen (Aus meinem Lehrbuch zu meiner Ausbildung zum Sportleiter Leichtathletik).