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Noch Fragen?

Zecken bei Hunden - Hilfe! Mein Hund hat eine Zecke am Hals, wie kann ich sie am besten rausmachen??

Frage Nummer 4639
Antworten (20)
Fahr zu Fressnapf und hol dir eine Zeckengabel. Mit Gabel unter die Zecke und zügig abziehen.

Alle anderen Methoden führen nur dazu, das die Zecke kotzt wenn sie stirbt und damit jede Menge Bakterien in die Wunde abgibt, insbesonders alle Methoden, wo man die Zecke erstickt (Öl, Klebstoff)

Hier bei Ebay
das mit der zeckenzange ist schon richtig, die bekommst übrigens auch in fast jeder apotheke. allerdings solltest du die zecke nicht einfach rausreissen, sonst bleibt der kopf stecken wenn du pech hast. kann passieren, muss aber nicht. jedenfalls ist es besser, wenn du sie erst mal aus dem handgelenk einmal nach links und rechts drehst bevor du sie rausziehst, damit sich die widerhaken an ihren mundwerkzeugen etwas aus dem gewebe lösen. sollte aber alles möglichst schnell gehen ab dem moment, wo du die zeckenzange angesetzt hast.
nachtrag: hab mir gerade diese zeckengabel, die wurzelkitt empfohlen hat, angeschaut. ich würde die finger davon lassen. ich dachte er meint eine zeckenzange, hat halt gabel geschrieben. ich hab so ein ding noch nie gesehen. jedenfalls würde ich dir davon abraten, da es wie gesagt passieren kann, dass der kopf stecken bleibt wenn du die zecke einfach nur rausziehst. hol dir eine zeckenzange aus der apotheke, damit kannst du das mistvieh richtig packen und rausdrehen, mit dieser komischen zeckengabel da kannst du sie ja nur rausreissen. ist totaler müll in meinen augen.
Wenn du keine Ahnung hast über den Zeckenhaken lass es einfach, davon abzuraten. Ich habe selbst ein Haustier und sowohl die Zangen als auch die haken probiert. Die Haken funktionieren anstandslos und ich habe damit noch nie den zeckenkopf abgerissen. Man muss natürlich beide Größen haben, dann greift sie vor den Kopf, und das abolut sicher.
stell dir vor, ich habe auch haustiere. zwei katzen, um genau zu sein. und ich wohne auf dem land. im sommer geht kaum mal eine woche rum, ohne dass ich einer der beiden eine zecke enfernen muss, nur mal so am rande. wie willst du denn die zecke VOR dem kopf packen? der kopf steckt in der regel fast komplett mit in der haut. der zug geht bei diesen gabeln somit logischerweise trotzdem auf den hinterleib, da man damit nicht zupacken kann. mit der zange, richtig angesetzt, hält man den kopf der zecke fixiert und es ist praktisch ausgeschlossen, dass er stecken bleibt. klar ist es mit der gabel einfacher. mag ja auch sein, dass es auch meistens gut geht. aber das risiko, dass der kopf stecken bleibt, ist damit definitiv viel höher als mit der zange. um zu diesem schluss zu kommen, reicht mir logisches denken. dazu muss ich das ding nicht ausprobiert haben (was ich auch nie tun werde). wie auch immer, du hast deine meinung, ich meine. damit hat sich das thema für mich erledigt.
Hui, hier geht aber fast ein Ideologierstreit ab; deshalb nur zwei unmaßgebliche Tipps von mir:
Ich glaube, es ist wichtig, die Zecke zu "überraschen; also vorher nicht berühren oder abwarten, wenn der Hund sich gekratzt hat.
Mir persönlich hat früher heißes Wasser ( z.B. unter derDusche) geholfen: langsam steigern bis zur Verträglichkeitsgrenze, die Zecke läßt vorher los und verschwindet im Ablauf.
Am Besten ist es wenn du eine Pinsette nimmst und sie damit entfernst. Dazu musst musst du sie direkt am Kopf packen und den Kopf rausziehen. Es bringt nichts wenn du nur den Körper erwischst. Wichtig ist dabei natürlich das dein Hund ruhig hält. Solltest du das nicht genau hinbekommen, dann geh lieber zum Arzt mit dem Hund. Der kann ihm notfalls auch eine Spritze geben.
Besorge dir eine Zeckenzange. Dann musst du zusehen, dass Du die Zecke packst, ohne zuviel Fell einzuklemmen und drehst sie vorsichtig heruas. Nicht hektisch zerren,sonst reißt der Kopf ab, und dann musst du zum Arzt. Nimm keine komischen Huasmittel wie Öl oder Kleber draufmachen, dann kommt das Gift erst rechtin den Körper.
Bei unseren drei Hunden hilft immer sehr gut eine Zeckenkarte aus der Apotheke.
Das ist ein Karte wie eine Scheckkarte mit Aussparungen an den Ecken, mit denen man die Zecken fast wie von selbst sozusagen "aushebelt".
Hol dir unbedingt im Fachhandel eine Zeckenzange. Falls du keine findest kann dir sicher auch dein Tierarzt weiterhelfen. Das ist eine Spezial-Pinzette, mit der man die Zecke vorsichtig herausdrehen kann. Anschließend spülst du die Zecke am Besten die Toilette runter. Zecken sind extrem zäh und schon aus so manchem Mülleimer wieder entkommen.
Der Zeckenhaken den Wurzelkitt empfohlen hat funktioniert besser als jedes andere System welches ich je ausprobiert habe. Ich habe 2 Hunde und habe mit dem Ding noch jede Zecke entfernt.
aufgrund der wenigen Antworten möchte ich auch einen Beitrag leisten: ich habe seit dreißig Jahren Hunde, die Zeckengabeln sind das Beste und Sicherste was ich bisher zur Zeckenentfernung hatte.Darüber hinaus hat mein Hund ein Halsband aus unpoliertem Bernstein (ca. 15€), seitdem hat er nicht mehr 3-4 Zecken /Tag sondern 1-2 in 14 Tagen. Klingt komisch....ist aber so.
Noch eine Antwort: Die Zeckengabel von @wurzelkitt ist wirklich gut. Was mich bei den anderen Antworten stört, ist, dass empfohlen wird, die Zecken in der Toilettenspülung zu entsorgen. Die Mistdinger werden dass überleben ! Tötet die kleinen Biester !
Übrigens können Zecken in der freien Wildbahn bis zu 2 Jahre ohne Nahrungsaufnahme überleben !
Hallo,
also ich habe über die Zeit bei unserem Hund drei verschiedene Zeckenzangen ausprobiert. Um heute eine Zecke zu entfernen nutze ich ein dünnes Papiertuch und meine Finger. Da habe ich einfach mehr Gefühl und bisher keinerlei Probleme die Zecke sauber und vollständig zu entfernen. Vielleicht einfach mal ausprobieren.
Den Zeigefinger leicht auf die Zecke drücken ( sie muss eben fühlbar sein ) und im Uhrzeigersinn so lange drehen, bis sie von alleine rausfällt! Es ist wirklich kein Scherz, es funktioniert immer. Den Tipp hab ich von einer Tierarzthelferin. Warum das funktioniert, wusste sie auch nicht...
Bei mir hat sich bewährt, die Zecke vor dem Entfernen zu vereisen. Das geht blitzschnell - im Bruchteil einer Sekunde - und Kotzen kann sie dann nicht mehr. Zum Entfernen benutze ich eine spitze Pinzette, Zeckenzangen sind nicht mein Favorit.
Wir hatten über 29 Jahre zwei große Airedales. Die brachten ab und zu eine Zecke mit, hat meine Mutter herausgezogen. Aber tgl. Mengen von Zecken kann ich nicht nachvollziehen. Unsere beiden Hunde waren den ganzen Tag über im Garten und waren nicht zeckenverseucht.
Amos, das mag daran liegen, dass im Garten weitaus weniger Zecken sind, sofern der Rasen gepflegt und nicht zu hoch ist. In hohen Gräsern (sprich Knie- oder gar Hüfthoch), in Büschen, Sträuchern, Wäldern, ist es viel schlimmer mit den Zecken.

Zudem sind die einen Hunde mehr- die anderen weniger Anfällig auf Zecken, das habe ich nun bei meinen beiden Welpen festgestellt.
Während meine schwarze Hündin nur 2 Zecken im Fell hatte, nach einem langen Waldspaziergang, hatte meine weiße Hündin (die etwas längeres und flauschigeres Fell hat) gleich 9 Zecken!

Da sie erst 4 Monate sind, haben wir kein Anti-Zeckenmittel aufgetragen... werden wir wohl auch nicht tun.
Frontline wäre mir auch zu gefährlich und da Hunde auch gern schwimmen und das Zeug giftig für Fische ist, würde ich es wohl eher ablehnen und auch ein Zeckenhalsband kommt mir nicht in die Tüte, ist genau so giftig.

Ich versuche es jetzt mit Biokokosöl, welches ich ins Fell einreibe, zusätzlich mische ich das Öl mit ein paar Kokosflocken und das gibt es dann als Gudie von einem Teelöffel.
Wird zwar auch nicht 100% helfen, aber möglicherweise dämmt es das Risiko des Zeckenbefalls etwas ein.

Ich möchte es mir und den kleinen jedenfalls nicht nehmen lassen, jedes Fleckchen Natur das wir erreichen, zu erkunden.

Im übrigen habe ich auch schon LANGE (!) einen Kater, der auch immer wieder Zecken mit nach Hause bringt. Anfangs haben wir versucht, die Zecken mit einer normalen Pinzette zu entfernen, da er aber keine Spitzen Gegenstände zu mögen scheint, haben wir das irgendwann gelassen.

Mein Vater machte es dann immer mit Zeigefinger und Daumen, doch das blieb schon mal das ein oder andere Köpfen stecken (was an sich gar nicht gefährlich ist, wenn es sich nicht entzündet!- aber dazu gleich mehr), jedenfalls haben wir uns jetzt für einen "Zeckenhebel" entschieden, der hat 2 Enden, um verschieden große Zecken zu entfernen, und damit klappt es WUNDERBAR! Auch meine TÄ arbeitet mit dem gleichen.

Nun, der Kopf bleibt stecken- das is ungefährlich? Wie jetzt??!
Ja ist es wirklich!
Die Sage, dass der Zeckenkopf weiterlebt und sich dann in die Haut frisst ist ein Märchen, weil er eben irgendwann weg war, man aber nicht merkte, wohin er ging.

In Wirklichkeit jedoch ist die Zecke und auch der Kopf tot, sobald Kopf und Körper getrennt sind, bzw der Körper zermatscht wird.
Eine geringe Gefahr besteht hier:
Die Krankheitserreger der Zecke befinden sich größtenteils im Körper- ist die Zecke tot, also der Körper ab, kann der Kopf die wenigen Erreger nicht mehr ausspucken, der Kopf ist also ungefährlich.

Doch der Körper der die vielen weiteren Erreger in sich trägt, ist gefährlich. Wenn man den Körper einfach nur wegreißt, nicht schlimm, zerdrückt man den Körper können die Krankheiten aber über die Wunde des Stiches in das gestochene Tier gelangen!

Was passiert nun mit dem Kopf und was ist zu tun, wenn er stecken bleibt?

Nun es ist ganz einfach, bleibt der Kopf stecken, ist nichts weiter zu tun, als die Wunde zu desinfizieren und zu beobachten. Zum TA muss man nur, wenn sich die Wunde infiziert.
Der Kopf wird sich nicht in die Wunde fressen sondern nach einiger Zeit wie ein Spreisel vom Körper abgestoßen und fällt heraus.

Vielleicht konnte ich euch die Angst vor dem Zecken entfernen nun etwas nehmen.
Amen
Crissi, wer hat denn hier Angst? Ich jedenfalls nicht. Und dass du bei deinem weißen Hund mehr Zecken gesehen hast, liegt einfach daran, dass man sie im weißen Fell besser sieht. Ich kann diese merkwürdige Aussage jedenfalls nach 39 Jahren Hundebesitz nicht bestätigen.
Und nein, Köpfe von Zecken, die steckenbleiben, sind nicht gefährlich, weder beim Menschen noch beim Tier. Der Körper kapselt diesen Kopf sehr schnell ab. Es bleibt höchstens ein kleiner "Hubbel". Das ist alles.
Für mich das gefährlichste an Zecken ist, dass sie den Wirt wechseln können, und dann über den Schmusekater ganz gerne auf Menschen gehen. Deshalb sollten sich Katzen- und Hundehalter selbst immer absuchen, ob sie sich nicht vielleicht eines dieser possierlichen Tierchen eingefangen haben.