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Noch Fragen?

Gast

Zutritt verwehren

Mein Bruder hat eine Vorsorgevollmacht für meiner Mutter,der 500 km weit weg wohnt, die in meinen Einfamilienhaus auf Lebzeiten Wohnrecht hat,er sie aber sobald ein Heimplatz
an seinen Heimatort frei wird mit nehmen will ist mir auch egal.Ich habe mit meinen Bruder ein recht schlechtes Verhältnis und möchte nicht mehr ,das er mein Grundstück bzw Haus betritt. Kann ich Ihm das verwehren.
Frage Nummer 54469
Antworten (11)
damit scheinst du Erfahrungen zu haben konfusius ?
Den Zutritt zur Wohnung der Mutter kann man nicht verwehren. Es kann aber noch andere Probleme geben. Muß evtl. der Wert des Wohnrechtes der Mutter auch ausbezahlt werden?
Mal klargestellt: Du wohnst im Haus deiner Eltern, das diese dir gegen ein lebenslanges Wohnrecht überlassen haben, du Penner.

Selbstverständlich umfaßt dieses Wohnrecht deiner noch lebenden Mutter auch alle normalen Zutritts- und Besuchsrechte. Merke dir das, Erbschleicher. Und die darf der Bevollmächtigte - notfalls mit Hilfe der Polizei - durchsetzen
Hast du mal was davon gehört, dass es sittlich, ethisch und moralisch vorrangig um das wohl deiner Erzeugerin geht und nicht um dein charakterloses Wohlbefinden?
der gast sprach von seinem Bruder, nicht von seiner Mutter, dem er das Zutrittsrecht verweigern will !!
O sunnyboy, das ist schon klar. Aber selbst Häftlinge haben ein Recht auf Besuch, oder? Esgibt da eine aktive und eine passive Form im deutschen Sprachgebrauch.
@ starmax. Was du dem Gast hier alles unterstellst, ist zwar möglich, aber es gibt auch noch andere Möglichkeiten, weshalb die Verhältnisse so sind wie sie sind. Oder weißt du mehr? Aufgrund der Fragebegründung allein, finde ich deine Antwort mehr als schroff.
Aber du gibst mir Recht, dass die Belange der alten Dame im Vordergrund stehen sollten, statt dieser dämliche Verwandschaftshass, oder? Dafür ist später noch genug Zeit, vor Gericht, wenns ums Erbe geht - wie in 95% dieser Fälle.
unabhängig von der ethischen Wertung:
1) die Mutter hat ein lebenslanges Wohnrecht. Solange sie in dem Haus lebt, darf sie empfangen, wen sie will. Wenn der Bruder seine Mutter besucht und die Mutter ihn willkommen heißt, kann ihm der Zutritt selbstverständlich nicht verwehrt werden.
2) Wenn der Bruder die Mutter mitnimmt (und sie auch mitwill), dann sieht das anders aus. Sie verzichtet dann freiwillig auf ihr Recht, dort zu wohnen. Damit steht das Haus alleine Dir zur Verfügung. Du kannst Deiner Mutter später den Zutritt nicht verwehren, auch Deinem Bruder nicht, wenn er mit der Mutter kommt. Aber alleine hat der Bruder kein Zutrittsrecht (auch nicht mit Vorsorgevollmacht)
3) ich glaube nicht, dass ein finanzieller Ausgleich erforderlich ist. Sie hat ja weiterhin Wohnrecht. Dass sie es nicht wahrnimmt, ist nicht das Problem des Fragestellers
@starmax. Natürlich. Die alte Dame leidet sicher jetzt schon genug unter dem Bruderzwist.
@ing. zu 1. stimme dir zu
zu 2. Das Wohnrecht besteht, solange es nicht im Grundbuch ausgetragen ist. Wenn die Mutter es nicht wahrnimmt, so kann der Hausbesitzer dennoch nicht über diese Wohnung verfügen. Sie könnte auch zurückziehen . Theoretisch natürlich. Ein Wohnrecht ist auch als Geldwert in den Verträgen beziffert. Sie könnte es auch auszahlen lassen.
zu 3. das kommt auf den Vertrag an. Es gibt auch Überlassungsverträge, in denen ein Umzug in ein Heim geregelt ist. In diesem Fall kann meist der Hausbesitzer über die Wohnung verfügen, muß aber den Mietwert der Mutter erstatten.
Na der Dummgast scheint ja auch ein schlechtes Verhältnis zu seiner Mutter zu haben, nicht nur zu seinem Bruder, da es ihm ja egal ist, daß der Bruder die Mutter in ein 500km entferntes Heim stecken will. Merkwürdig erscheint auch, daß der Bruder die Vorsorgevollmacht hat (500km) und nicht der Gast, bei dem die Mutter ja noch lebt. Ergebnis: Dumpfbackenfrage!
Als Bruder hätte ich mit Dir auch ein schlechtes Verhältnis.